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Nutzungen erfassen

Allgemeine Hinweise

Fachliche Grundlage für die Nutzungserfassung auf bayerischen Feldstücken ist die "Anleitung zum Ausfüllen des Flächen- und Nutzungsnachweises (FNN)" in Verbindung mit der "Nutzungscodeliste".

Beachten Sie

Bei außerbayerischen Flächen erfolgt die Nutzungserfassung graphisch im Erfassungsprogramm des Bundeslandes, in dem die betroffenen Flächen liegen.

Der Wechsel in das dortige System erfolgt auf der Übersichtsseite des Flächen- und Nutzungsnachweises (FNN). Nähere Hinweise dazu finden Sie in der Rubrik "Mehrfachantrag erfassen unter dem Klapper "Flächen- und Nutzungsnachweis".

Mehrfachantrag erfassen

Nutzungen erfassen

Anzugeben sind immer die Hauptkulturen

Hauptkultur ist diejenige Nutzung, die sich den größten Teil des Zeitraums vom 01.06. bis 15.07. auf der Fläche befindet. Ausnahme: Wird bis zum 15.07. Mais angebaut, ist dieser generell als Hauptkultur anzugeben.
Zweitkulturen/Zwischenfrüchte sind nur dann zusätzlich anzugeben, wenn sie als ÖVF-Zwischenfrucht/Grasuntersaat oder für AUM beantragt werden.

Die Nutzungserfassung erfolgt für jedes Feldstück separat

Kurzbeschreibung zum Erfassungsfenster und zu den der einzelnen Funktionen

Informationsbereich

Im Kopfteil der Erfassungsseite finden Sie grundlegende Informationen zum Feldstück.

  • Linker Hand werden die wichtigsten Informationen zum Feldstück angezeigt. Hier wird auch ausgewiesen, ob das Feldstück bereits auf richtige Abgrenzung geprüft ist.
  • Rechts sehen Sie einen Bildausschnitt mit dem gerade in Bearbeitung befindlichen Feldstück. Sind bereits Schläge erstellt, werden diese dort ebenfalls mit Schlaggrenzen und Schlagnummer ausgegeben.
    Mit Klick in die Karte werden Sie in das Menü "Feldstückskarte" geleitet, wo Sie im Bedarfsfall noch Änderungen am Feldstück vornehmen (Ebene Feldstück) oder LE und ÖVF oder auch Nutzungsschläge erfassen, ändern und löschen können (Ebene LE, ÖVF, Nutzung). Näheres hierzu siehe Rubrik "Feldstückskarte".
    Direkt zur graphischen Schlagbildung (Ebene Nutzung) gelangen Sie wie unter dem Klapper "Nutzungsschläge abgrenzen" beschrieben.

Erfassungsbereich

Im Erfassungsbereich finden Sie alle für die vollständige Erfassung der Nutzungen notwendigen Werkzeuge und Eingabefelder:

  • Den Knopf "Vorjahresnutzung übernehmen": Zur effektiven Erfassung sicher der wichtigste Knopf (Näheres dazu siehe Klapper "Vorjahresnutzung übernehmen").
  • Den Knopf "Zur Schlagabgrenzung wechseln" zum Wechsel in die Feldstückskarte (erforderlich um bestehende Schläge zu ändern, neue Schläge für zusätzliche Nutzungen zu erstellen oder überflüssige Schläge zu löschen). Ausführliche Hinweise zur graphischen Schlagabgrenzung finden Sie in der Rubrik "Feldstückskarte/Nutzungsschläge erstellen".
  • Den Knopf "Bemerkungen" (Symbol Pinnnadel), um im Bedarfsfall ergänzende Hinweise für den Sachbearbeiter zu erfassen.
  • Den eigentlichen Erfassungsbereich; Näheres siehe Klapper "Nutzungen erfassen".
  • Zur Information eine Tabelle mit der Vorjahresnutzung bzw. den Vorjahresnutzungen.
    Wurde ein Feldstück neu in der Betrieb aufgenommen oder hat sich die Feldstücksnummer geändert, kommt anstelle der Vorjahresnutzungen ein entsprechender Hinweis.
  • Bei Betrieben mit einzelflächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen (AUM) eine Tabelle mit auf dem Feldstück befindlichen einzelflächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen (AUM-EFL) und AUM-Sperrcodes. Diese Tabelle ist mit Klick auf "AUM" auch bearbeitbar. Näheres dazu siehe Klapper "Zusatzfenster AUM: EFL/Sperrcodes erfassen".
  • Gegebenenfalls eine Tabelle mit auf dem Feldstück verfügbaren CC-Landschaftelementen und Pufferstreifen Ufervegetation. Wollen Sie CC-LE oder Pufferstreifen Ufervegetation als ÖVF nutzen, können Sie diese nach Klick auf "ÖVF" aus der Tabelle auswählen. Näheres dazu siehe Klapper "Zusatzfenster CC-LE und Ufervegetation als ÖVF: CC-LE und Ufervegetation als ÖVF beantragen".

Speicher- und Navigationsbereich

Unterhalb des Erfassungsbereichs finden Sie den Speicher- und Navigationsbereich. Dort haben Sie die Möglichkeit

  • mit Klick auf "Speichern" bereits erfasste Daten zu speichern ohne die Seite zu wechseln (sinnvoll, wenn Sie zunächst nur prüfen wollen, ob Ihre Eingaben korrekt sind).
  • mit Klick auf "Speichern und Weiter" bereits erfasste Daten zu Speichern und (vorausgesetzt die Erfassung war fehlerfrei) direkt zum nächsten Feldstück zu wechseln.
  • mit Klick auf "Weiter mit Feldstück" nach Eingabe der gewüschten Feldstücksnummer bereits erfasste Daten zu Speichern und (vorausgesetzt die Erfassung war fehlerfrei) direkt zum gewünschten Feldstück zu wechseln.
  • mit Klick auf "Speichern und zurück" bereits erfasste Daten zu Speichern und (vorausgesetzt die Erfassung war fehlerfrei) zur Feldstücksübersicht zurückzukehren.
  • mit Klick auf "Abbrechen" die Nutzungserfassung abzubrechen und bereits erfassten Daten wieder zu löschen, wenn noch nicht gespeichert.
  • mit Klick auf "Feldstück prüfen" zur Feldstücksprüfung zu wechseln. Dieser Knopf wird nur angeboten, wenn die Prüfung für dieses Feldstück noch nicht durchgeführt wurde. Ausführliche Hinweise dazu siehe Rubrik "Feldstückskarte/Feldstücke prüfen".
Vorjahresnutzung übernehmen

Ist der Knopf "Vorjahresnutzung übernehmen" so wie im Bild oben grün dargestellt, können Sie die Vorjahresnutzungen einschließlich nahezu aller ergänzenden Angaben (z.B. graphische Nutzungsschläge, Nutzungscodes, Antragsart, ÖVF, etc.) direkt übernehmen. Dies bietet sich auch dann an, wenn sich die Nutzungen geändert haben, die Grenzen der Nutzungsschläge jedoch (weitgehend) unverändert geblieben sind.
Nutzen Sie diese Funktion so viel als möglich. Nur dann, wenn die Übernahme aus dem Vorjahr nicht sinnvoll (z.B. weil sich Anzahl oder Größe der Schläge verändert hat) oder nicht möglich ist (s.u.), sollte darauf verzichtet werden.
Die Übernahme der Vorjahresnutzung ist auch dann möglich, wenn bereits Nutzungen gespeichert sind oder Nutzungsschläge automatisch vorgetragen wurden. In diesen Fällen werden Sie über eine Sicherheitsabfrage aufgefordert, die (neuerliche) Übernahme zu bestätigen.

Eine Übernahme ist nur dann nicht möglich, wenn ein Feldstück

  • neu in den Betrieb aufgenommen wurde.
  • nicht mehr zumindest teilweise mit dem Feldstück im Vorjahr deckungsgleich ist.
  • und sich im Vergleich zum Vorjahr bei Nutzungen der Nutzungscode geändert hat.

In diesen Fällen ist der Übernahmeknopf ausgegraut und mit einem Schloss versehen.

Beachten Sie

Die Beantragung von CC-relevanten Landschaftselementen oder "Ufervegetation als Puffer" als Ökologische Vorrangflächen wird im Gegensatz zu allen anderen Daten nicht aus dem Vorjahr übernommen.
Wollen Sie diese als ÖVF nutzen, müssen Sie sie deshalb ergänzend zur Übernahme der Vorjahresnutzungen beantragen. Ausführliche Hinweise dazu siehe Klapper "Zusatzfenster CC-LE und Ufervegetation als ÖVF: CC-LE und Ufervegetation als ÖVF beantragen."

Nutzungsschläge abgrenzen

Ist die Übernahme aus dem Vorjahr nicht zielführend oder ist eine Nachbearbeitung erforderlich, sind die Angaben direkt in den jeweiligen Erfassungsfeldern anzupassen.
Da in der überwiegenden Zahl der Fälle nur eine Nutzung auf einem Feldstück vorhanden ist, wird standardmäßig auch nur eine Zeile für die Nutzungserfassung ausgegeben.

Sind mehrere Nutzungen vorhanden (z.B. Winterweizen und Wintergerste) sind diese zunächst graphisch voneinander abzugrenzen.

Klicken Sie dazu auf "Zur Schlagabgrenzung wechseln" oberhalb des Erfassungsfeldes.
Das Programm wechselt dann in die Feldstückskarte zur graphischen Schlagabgrenzung (Digitalisierung). Eine ausführliche Beschreibung zur graphischen Schlagabgrenzung finden Sie in der Rubrik

Nutzungsschläge erstellen und pflegen

Sonderfälle

Eine Abgrenzung ist trotz einheitlicher Nutzung auch in folgenden Fällen erforderlich:

  • Nutzung wird nur teilweise bei der Basisprämie beantragt (teilweise mit „B“ und „N“).
  • Nutzung ist nur teilweise als Ökologische Vorrangfläche (ÖVF) vorgesehen (z.B. nur ein Teil der mit Erbsen bestellten Fläche oder ein Teil der Stilllegungsfläche).
  • Anschließende ÖVF-Zwischenfrucht oder ÖVF-Grasuntersaat nur auf einem Teil der Nutzung (z.B. Aufteilung in Schlag Winterweizen mit und Schlag Winterweizen ohne Zwischenfrucht).
  • Nutzung ist nur teilweise in Agrarumweltmaßnahmen (AUM) einbezogen bzw. teilweise für AUM gesperrt (z.B., weil keine 5-jährige Verfügbarkeit gegeben).
  • Mischkulturen in Reihenanbau: Werden z.B. abwechselnd Mais und Sonnenblumen angebaut, ist für jede Kultur mit mindestens 25% Flächenanteil ein eigener Schlag zu bilden und anschließend anteilig mit Fläche zu belegen (z.B. gesamt 2 ha, 2 Kulturen, jede Kultur 50% = jede Kultur 1 ha).
Nutzungen erfassen

Ist nur eine Nutzung auf dem Feldstück vorhanden oder haben Sie bei mehreren Nutzungsschlägen die Abgrenzung (graphische Schlagerstellung) abgeschlossen, können Sie mit der eigentlichen Nutzungserfassung beginnen.

Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.

Nutzungsschlag identifizieren

Sind auf dem Feldstück mehrere Nutzungsschläge vorhanden und Sie sind sich nicht sicher, welcher Schlag zu welcher Schlagnummer gehört, können Sie die einzelnen Schläge mit Klick auf das Symbol "Auge" in der Spalte "Schlag" anwählen. Der betroffene Schlag wird dann im Kartenausschnitt farbig hinterlegt angezeigt.

Nutzungsart erfassen

Die Auswahl der Nutzungsart erfolgt durch Eingabe des Nutzungscodes (z.B. "115") oder der Nutzung (z.B. "Winterweizen").

Das Programm schränkt in einem sich öffnenden Klappmenü automatisch nach Eingabefortschritt auf die möglichen Nutzungen ein. Die Übernahme erfolgt dann mit Klick auf die gewünschte Nutzung.
Die Nutzungen sind der Nutzungscodeliste zu entnehmen.

Nutzungscodeliste Externer Link

Entstehung von Dauergrünland

Nutzungsschläge, die seit mindestens fünf "Zähljahren" durchgehend mit den GL-Nutzungscodes 422, 424, 428, 429, 441-443, 545, 591, 844 oder 941, beantragt wurden, werden - wenn sie auch im Jahr 2019 wieder eine dieser Nutzungen aufweisen - zu „neuem“ Dauergrünland und sind mit einem der Nutzungscodes 451 bis 453 anzugeben. (Ausnahme: Grünland, das als Ersatzfläche für einen genehmigten Dauergrünlandumbruch eingesät wird, ist bereits im ersten Nutzungsjahr mit einem der Nutzungscodes 451–453 anzugeben). Weitergehende Hinweise dazu finden Sie in der "Anleitung zum Ausfüllen des Flächen- und Nutzungsnachweises (FNN), Kapitel 4.

Anleitung zum Ausfüllen des Flächen- und Nutzungsnachweises (FNN) Externer Link

Zusatzangaben erfassen

Bei folgenden Nutzungen sind neben der Nutzungart Zusatzangaben zu machen:

  • Bei GL-Nutzungen (NC 422, 424, 428, 429, 441-443, 941, 545, 591, 844) zum Zähljahr (bislang Beginnjahr) und ggf. zur Pflugregelung.
  • Bei Hopfen (NC 856) zu den Sorten.
  • Bei Hanf (NC 701) zu Sorten und Aussaatmengen.
  • Bei bestimmten stickstoffbindenden Pflanzen als ÖVF (NC 221, 230, 421, 422, 488) zu Sorten.
  • Bei Niederwald mit Kurzumtrieb (NC 059, 841) zu Baumarten, Pflanzjahr und letztem Nutzungsjahr.
  • Bei Brache mit Honigpflanze (ÖVF), Durchwachsene Silphie (ÖVF) und Miscanthus (ÖVF) zum Aussaat- bzw. Anlagejahr

Sind Zusatzangaben erforderlich, öffnet sich automatisch ein Zusatzfenster.
Ist die Nutzung identisch mit der Vorjahresnutzung, werden dort (soweit vorhanden) die Angaben aus dem Vorjahr ausgegeben und können angepasst werden. Nach dem Speichern wird in der dritten Spalte ein Link ausgegeben über den das jeweilige Zusatzfenster erneut zur Bearbeitung geöffnet werden kann.
Eine ausführliche Beschreibung zur Erfassung der jeweiligen Zusatzangaben finden Sie nachfolgend unter den Klappern "Zusatzfenster ...".

Bei sonstiger Ackerkultur (NC 970) ist im Bemerkungsfenster (Aufruf über das Symbol "Pinnnadel" in der Kopfzeile) zusätzlich die angebaute Kultur anzugeben. NC 970 ist nur zu verwenden, wenn in der Nutzungscodeliste kein Nutzungscode für die angebaute Kultur vorhanden ist.

Fläche (Schlaggröße) erfassen

Die Schlaggrößen ergeben sich automatisch aus den graphisch erstellten (digitalisierten) Nutzungsschlägen.

Beantragungsart (B/N) erfassen

In der Spalte B/N (Art der Beantragung) ist anzugeben, ob für den jeweiligen Schlag die Basisprämie beantragt wird (B) oder nicht (N).

Um Fehleingaben weitestgehend zu vermeiden, wird die Art der Beantragung vom Programm schon bei Auswahl des Nutzungscodes automatisch gesetzt, kann aber im Bedarfsfall (z.B. Unterschreitung der Mindestgröße) angepasst werden.
Die Mindestgröße zur Beantragung liegt grundsätzlich bei 0,1 ha.
Ausnahme:
Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) der Typen "Streifen am Waldrand (ohne Produktion)" (NC 054) oder "Feldrand / Pufferstreifen" (NC 057, 058) müssen zusammen mit dem angrenzenden Ackerschlag mindestens 0,1 ha groß sein (Beispiel: Schlag 1 Pufferstreifen 0,03 ha + Schlag 2 Streifen am Waldrand 0,04 + Schlag 3 Silomais 0,05 = 0,12 -> Beantragung möglich).
Das Eingabefeld wird automatisch nutzungsbezogen vorbelegt, kann aber (bis auf wenige Ausnahmen) bearbeitet werden.

Hinweis für außerbayerische Antragsteller

Auch sie müssen hier "B" setzen, um in den Genuß der Basis- und Greeningprämie für die bayerischen Flächen zu kommen.

ÖVF-Typ erfassen

Wurde ein Schlag direkt als Stilllegung/Streifen mit einem der Nutzungscodes 054, 057, 058, 062 - 066, als Niederwald mit Kurzumtriebs (KUP) mit 059 oder als Aufforstungsfläche mit 061 angegeben, ist dieser damit automatisch als ÖVF gekennzeichnet.
Handelt es sich um einen sonstigen ÖVF-Typ (stickstoffbindende Pflanze, Zwischenfrucht, Grasuntersaat), ist in der Spalte "ÖVF-Typ" aus dem Klappmenü der zugehörigen Typ auswählen. Das Programm schränkt automatisch auf die für die jeweilige Nutzungsart möglichen Typen von ÖVF ein. Bei "ÖVF-Stickstoffbindenden Pflanzen" sind in einem Zusatzfenster ergänzende Angaben zur Art zu machen (z.B. Weißklee). Näheres dazu siehe Klapper "Zusatzfenster ÖVF-Leguminosen: Leguminosenart erfassen".

Kombination ÖVF-Nutzungen mit Agrarumweltmaßnahmen (AUM).

Die Kombination von ÖVF-Nutzungen mit AUM-Maßnahmen ist nur in folgenden Fällen (eingeschränkt) möglich:

  • AUM B34 mit NC 054, 057, 058 und 062: Möglich, aber Kürzung bei AUM
  • AUM B36 mit ÖVF-Zwischenfrucht oder Grasuntersaat: Möglich, aber Kürzung bei AUM
  • AUM B37, B38 mit ÖVF-Zwischenfrucht oder Grasuntersaat: Im aktuellen Jahr möglich, aber bei AUM Ausschluss im Folgejahr
  • AUM B44 - B46 mit NC 054, 057, 058 und 062 sowie ÖVF-Zwischenfrucht oder Grasuntersaat: Uneingeschränkt möglich
  • AUM B47, B48 mit NC 054, 057, 058 und 062: Möglich, aber Kürzung bei AUM
  • AUM H11-H14 sowie G11-G13 mit NC 062: Möglich, aber keine AUM-Auszahlung

Weitergehende Hinweise dazu siehe "Anleitung zum Ausfüllen des Flächen- und Nutzungsnachweises (FNN)", Kapitel 5.

Anleitung zum Ausfüllen des Flächen- und Nutzungsnachweises (FNN) Externer Link

CC-Landschaftselemente (CC-LE) oder "Ufervegetation als Puffer" als ÖVF erfassen

Sind auf dem Acker-Feldstück CC-relevante Landschaftselemente vorhanden oder wurde vorab eine ÖVF „Ufervegetation als Puffer“ erstellt, werden diese in der Tabelle "CC-LE und Ufervegetation als ÖVF" zur Beantragung als ÖVF angeboten.

Näheres dazu siehe Klapper "Zusatzfenster CC-LE und Ufervegetation als ÖVF: CC-LE und Ufervegetation als ÖVF beantragen".

AUM: Einzelflächenbezogene AUM-Maßnahmen (EFL) oder Sperrcodes erfassen

Sind auf dem Feldstück einzelflächenbezogene Agrarumweltmaßnahmen (EFL) vorhanden und/oder sind Sperrflächen für AUM erfasst, werden diese zur Bearbeitung angeboten.

Dazu wird unterhalb des Erfassungsbereichs die Tabelle "AUM: EFL/Sperrcodes" eingeblendet.
Sind bewilligte einzelflächenbezogene AUM-Maßnahmen (EFL) auf dem Feldstück vorhanden, werden diese mit Laufzeit und Fläche angezeigt. Wurden bereits Fördereinschränkungen (Sperrcodes B01, B02, B03, B04, B07) oder Angaben zu Blühflächen (B47), Mulchsaat/Direktsaatverfahren (B37, B38) oder Winterbegrünung (B35, B36) gemacht, werden diese ebenfalls in der Tabelle ausgegeben.
Ausführliche Hinweise zur Erfassung und Änderung von Angaben zu den o.g. AUM-Maßnahmen und Sperrcodes siehe Klapper "Zusatzfenster AUM: Zusatzangaben/Fördereinschränkungen erfassen".

Sonderfall Ökolandbau nur für einzelne Produktionseinheiten

Bei Betrieben, die im Register "Ökolandbau" angegeben haben, dass sie die Anforderungen für die ökologische Landwirtschaft nur für einzelne Produktionseinheiten erfüllen (Code 220) und nicht auf die Befreiung von den Greeningauflagen verzichten (Code 222) wird eine zusätzliche Spalte „OEK“ ausgegeben, in der die ökologisch bewirtschafteten Flächen kennzeichnet werden müssen.

Hinweis für außerbayerische Betriebe ohne Agrarumweltmaßnahmen in Bayern (reine Flächenantragsteller)

Außerbayerische Betriebe ohne AUM, die die Anforderungen für die ökologische Landwirtschaft nur für einzelne Produktionseinheiten erfüllen (Code 220) und nicht auf die Befreiung von den Greeningauflagen verzichten wollen (Code 222), müssen die entsprechenden Angaben abweichend davon vorab unter dem Register "Allgemeine Angaben" machen. Erst dann wird auch bei ihnen die zusätzliche Spalte "OEK" ausgegeben.


Bei einer Reihe von Nutzungsarten und Maßnahmen sind darüber hinaus Zusatzangaben zu erfassen. Dies erfolgt i.d.R. in Zusatzfenstern, die sich bei Bedarf automatisch öffnen.

Zusatzfenster "GL" : Zähljahr prüfen, Pflugregelung nutzen
2017 wurde die Erfassung von Schlägen mit GL-Nutzung (NC 422, 424, 428, 429, 441-443, 941, 545, 591, 844) grundlegend vereinfacht. Eine nach Beginnjahren differenzierte Erfassung von direkt aneinandergrenzenden GL-Schlägen gleicher Nutzung ist nicht mehr erforderlich.

Wird z.B. ein Kleegrasschlag in einen bisherigen Winterweizenschlag erweitert, braucht dafür kein neuer Nutzungsschlag mehr erstellt werden. Das Programm errechnet aus den Vorjahresdaten automatisiert die "Teilschläge" mit unterschiedlichen Beginnjahren und gibt diese im Zusatzfenster als sog. "Zähljahre" aus (siehe Abbildung).
Die Zähljahre errechnen sich grundsätzlich nach der Formel "aktuelles Jahr minus Beginnjahr + 1" (also z.B. 2017 - 2014 + 1 = 4). Ausnahme: GL-Nutzungen, die zwischenzeitlich als ÖVF-Schläge genutzt wurden (NC 054, 056, 062) oder in eine der AUM-Maßnahmen B28, B29, B34 oder H20 einbezogen waren oder noch sind, werden (weil unterbrechend) in den betroffenen Jahren nicht mitgezählt (Beispiel: "normale" GL-Nutzung in 2014, in 2015 bis 2017 ÖVF, in 2018 wieder "normale" GL-Nutzung ergibt Zähljahr 2, weil Anrechnung nur 2014 und 2018).

Im nebenstehenden Beispiel wurde für den 2017 angelegten Kleegrasschlag vom Programm automatisch das Zähljahr 3 ermittelt. Ist das Zähljahr plausibel, klicken Sie auf "Übernehmen" und die Erfassung ist abgeschlossen.
Wurde der GL-Schlag zwischenzeitlich nachweislich umgebrochen und neu eingesät, können Sie abweichend davon die "Pflugregelung" in Anspruch nehmen.
Als "neues" Beginnjahr ist in diesem Fall das Jahr der ersten Hauptnutzung nach Wiederansaat zu erfassen. Darüber hinaus ist der Umbruch dem AELF mit dem Formblatt "Nachweis des Umpflügens auf Dauergrünland- bzw. Grünlandflächen" (s.u.) anzuzeigen und stichhaltig (z.B. mittels Luftbild) zu belegen.
Ihr AELF wird Ihren Vorschlag dann prüfen und - wenn schlüssig - übernehmen.

Nachweis des Umpflügens auf Dauergrünland- bzw. Grünlandflächen Externer Link

Ausführliche Hinweise zu Grünland 2020 mit anschaulichen Beispielen finden Sie unter Punkt 4 der

Anleitung zum Ausfüllen des Flächen- und Nutzungsnachweises (FNN) Externer Link

Zusatzfenster „HO“: Hopfensorten erfassen
Im Zusatzfenster „HO“ (NC 856) sind feldstücksbezogen Sortenangaben zu Hopfen zu erfassen und zu pflegen.

Wird auf einem Schlag als Nutzung NC 856 (Hopfen) angegeben, werden Sie nach Eingabe des Nutzungscodes automatisch in das Zusatzfenster „HO“ weitergeleitet und können dort die Hopfensorte(n) mit ihrer (jeweiligen) Fläche erfassen.
Sind mehrere voneinander unabhängige Nutzungsschläge mit Hopfen auf dem Feldstück vorhanden, sollten Sie das Fenster wieder schließen (Klick auf das "x" rechts oben) und zunächst auch auf den übrigen betroffenen Schlägen NC 856 erfassen.
Hintergrund: Die Hopfensorten werden im Zusatzfenster feldstückbezogen erfasst und keinem bestimmten Schlag zugeordnet. Falls mehrere Hopfenschläge (z.B. wegen Mulchsaat) vorliegen, werden diese Schläge in einem Fenster zusammengefasst (z.B. Schlag 1 (0,4 ha) + Schlag 2 (0,3 ha)= ges. 0,7 ha --> bei z.B. nur einer Sorte auf dem Feldstück: Sorte xy = 0,7 ha).

Sind auf dem Feldstück mehrere Sorten vorhanden, ist die Hopfenfläche entsprechend aufzuteilen. Wurden vorab nicht alle Hopfenschläge erfasst, kann das Programm diese auch nicht mit der Hopfenfläche insgesamt abgleichen und es kommt zu einer Warnmeldung wegen unplausibler Flächen. Deshalb also erst nach der vollständigen Nutzungserfassung mit Klick auf "Hopfensorten erfassen" (zu finden oberhalb des Erfassungsbereichs) noch einmal in das Zusatzfenster wechseln und die Sorten erfassen.
War im Vorjahr bereits Hopfen angegeben, sind die Hopfensorten dort einschließlich Fläche bereits vorbelegt und müssen nur noch überprüft und übernommen werden.
Wird auf dem Feldstück erstmals Hopfen angegeben oder ist Sortenwechsel erfolgt, ist (sind) die neue(n) Hopfensorte(n) über das Klappmenü auszuwählen und die entsprechende(n) Fläche(n) anzugeben. Zusätzlich ist unter Neupflanzung „N“ auszuwählen.
Bei mehreren Sorten auf dem Feldstück sind die entsprechenden Angaben für jede Sorte getrennt zu machen. Weitere Zeilen für zusätzliche Hopfensorten können dafür mit Klick auf „+“ erzeugt bzw. mit Klick auf die „Mülltonne“ einschließlich Inhalt auch wieder gelöscht werden.
Mit „Übernehmen“ kehren Sie zur Nutzungserfassung zurück.
Über "Hopfensorten erfassen" können die erfassten Daten jederzeit wieder aufgerufen und gegebenenfalls geändert werden.
Zusatzfenster "HA": Hanfsorten erfassen
Im Zusatzfenster "HA" sind schlagbezogen Angaben zu den Hanfsorten nebst Flächen und Aussaatmengen zu erfassen.

Wird als Nutzung NC 701 (Hanf) angegeben, öffnet sich automatisch das Zusatzfenster „HA“ und es erscheint neben dem erfassten Nutzungscode "Hanfsorten erfassen".
Im Zusatzfenster sind die angebaute Sorte (Auswahl über Klapp-Menü), die zugehörige Fläche und die Aussaatmenge in kg/ha anzugeben.
Bei mehreren Sorten auf einem Schlag sind die entsprechenden Angaben für jede Sorte getrennt zu machen. Weitere Zeilen können dazu mit Klick auf „+“ erzeugt bzw. mit Klick auf die „Mülltonne“ einschließlich Inhalt auch wieder gelöscht werden.
Mit „Übernehmen“ kehren Sie zur Nutzungserfassung zurück. Die erfassten Flächendaten werden dabei automatisch dem betroffenen Schlag zugeordnet.
Über "Hanfsorten erfassen" können die erfassten Daten jederzeit wieder aufgerufen und ggf. geändert werden.
Zusatzfenster "KUP" (Niederwald mit Kurzumtrieb): Baumarten erfassen
Im Zusatzfenster KUP (Niederwald mit Kurzumtrieb, NC 059 als ÖVF oder 841) sind schlagbezogen Angaben zu den Baumarten nebst Pflanzjahr und gegebenenfalls letztem Nutzungsjahr zu erfassen.

Wird als Nutzung Niederwald mit Kurzumtrieb (NC 059 als ÖVF oder 841) gewählt, öffnet sich automatisch das Zusatzfenster „KUP“ und es erscheint neben dem erfassten Nutzungscode "KUP erfassen". Hier sind zusätzlich die Baumart, das Pflanzjahr und das letzte Nutzungsjahr anzugeben. War die KUP-Nutzung bereits im Vorjahr auf diesem Nutzungsschlag vorhanden, ist das Zusatzfenster bereits gefüllt und muss lediglich auf Richtigkeit geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Sind auf dem Schlag mehrere Baumarten vorhanden (z.B. als Mischkultur) können durch Anklicken auch mehrere Baumarten gleichzeitig ausgewählt werden.
Das Pflanzjahr darf nicht mehr als 20 Jahre zurück und nicht in der Zukunft liegen.
Wurde der Bestand seit der Pflanzung bereits mindestens einmal genutzt, ist zusätzlich das Jahr der zuletzt erfolgten Nutzung zu erfassen.
Mit „Übernehmen“ kehren Sie zur Nutzungserfassung zurück.
Über „KUP erfassen“ können die erfassten Daten jederzeit wieder aufgerufen und gegebenenfalls geändert werden.
Zusatzfenster "ÖVF-Leguminosen": Leguminosenart erfassen
Wird eine der Nutzungsarten Kleegras, Klee, Luzerne, Wicken oder Lupinen (NC 221, 230, 421, 422 oder 488) als Ökologische Vorrangflächen angegeben, ist zusätzlich die Leguminosenart zu erfassen.

Ist eine der o.g. Nutzungen erfasst und in der Spalte "ÖVF-Typ" aus dem Klappmenü "Stickstoffbindende Pflanzen" ausgewählt, öffnet sich automatisch das Zusatzfenster „ÖVF-Leguminosen“ und es erscheint neben dem erfassten Nutzungscode "Leguminosenarten erfassen".

Im Zusatzfenster ist die Leguminosenart (z.B. Weißklee) anzugeben. Besteht der Bestand aus einer Mischung, können auch mehrere Arten gleichzeitig angeklickt werden.
Mit „Übernehmen“ kehren Sie zur Nutzungserfassung zurück.
Über „Leguminosenarten erfassen" können die erfassten Daten jederzeit wieder aufgerufen und ggf. geändert werden.
Zusatzfenster "REB": Änderungen bei Rebsorten melden
Im Zusatzfenster "REB" können Sie Änderungen bei den Rebsorten nebst Fläche und Pflanzjahr melden.

Diese Funktion dient ausschließlich der Meldung an die Weinbaukartei. Da diese Meldung ganzjährig gemacht werden kann, ist sie von der Nutzungserfassung abgekoppelt auf der der Nutzungserfassung vorgeschalteten Seite „Feldstücksübersicht“ zu finden. Dort können die betroffenen Feldstücke in der Spalte „Rebflächen“ mit Klick auf die "Weintraube" aufgerufen und bearbeitet werden. Näheres dazu siehe Klapper "Flächen- und Nutzungsnachweis" in der Rubrik

Mehrfachantrag erfassen

Zusatzfenster "AUM": Zusatzangaben/Fördereinschränkungen erfassen

In dieser Tabelle rechts unterhalb der Eingabefelder für die Nutzungserfassung werden – soweit vorhanden – die bewilligten einzelflächenbezogenen AUM-Maßnahmen (EFL) mit Laufzeit und Fläche angezeigt.
Wurden bereits Fördereinschränkungen (Sperrcodes B01, B02, B03, B04, B07) oder Angaben zu Blühflächen (B47), Mulchsaat/Direktsaatverfahren (B37, B38) oder Winterbegrünung (B35, B36) gemacht, werden diese ebenfalls in der Tabelle ausgegeben.
Mit Klick auf „AUM“ besteht die Möglichkeit, zusätzliche Angaben zu Fördereinschränkungen sowie zur Mulchsaat/Direktsaat, zu jährlich wechselnden Blühflächen und zur Winterbegrünung zu machen – soweit beantragt. Die Auswahl ist automatisch auf die Fördereinschränkungen/Maßnahmen eingegrenzt, die aufgrund des aktuellen AUM-Antrags möglich sind.
Betreffen die Maßnahmen/Sperrcodes nur einen Teil des Feldstücks, ist dafür ein eigener Schlag zu bilden (AUM-Schlag). Ausführliche Hinweise dazu finden Sie unter der Rubrik

Nutzungsschläge erstellen und pflegen

Im Zusatzfenster AUM stehen entsprechende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung

Winterbegrünung (B35, B36), Mulchsaat/Direktsaat (B37, B38) oder jährlich wechselnde Blühflächen (B47) erfassen

Soweit Sie an einer der o.g. KULAP-Maßnahmen teilnehmen, haben Sie jährlich schlagbezogen anzugeben, auf welchen Flächen Winterbegrünung oder Mulchsaat/Direktsaat durchgeführt wird bzw. Blühflächen angelegt werden.
Erfassen Sie zunächst die Nutzung für dieses Feldstück.
Klicken Sie anschließend auf „AUM“, öffnet sich ein Zusatzfenster (siehe Abbildung). Klicken Sie dort im Bedarfsfall auf „+“, um eine Eingabezeile zu erstellen, wählen Sie aus dem Klappmenü die entsprechende(n) Maßnahme(n) aus und erfassen Sie die zugehörige Fläche. Das Programm schränkt dabei automatisch auf die bei Ihnen möglichen Fördermaßnahmen ein. Schließen Sie den Vorgang mit "Speichern" ab.

Bei den Maßnahmen "Winterbegrünung" (B35, B36) ist zusätzlich Folgendes zu beachten:

  • Angaben sollten Sie hier nur dann machen, wenn die Winterbegrünung sicher auf diesem Schlag gemacht wird. Sicherer ist es, die Angaben erst nach Ansaat und Auflaufen der Zwischenfrucht oder Untersaat, spätestens aber bis 01.Oktober 2019 dem AELF schriftlich oder online über den ab August wieder zur Verfügung stehenden Menüpunkt „AUM-Erfassung Winterbegrünung“ zu melden (siehe auch Rubrik "Funktionen im Jahresablauf/ Erfassung Winterbegrünung").
  • Eine Winterbegrünung ist im Anschluss an eine Nutzung als Ackerfutter mit den NC 421 bis 424 und 428, 429 bzw. als Samenvermehrung (NC 912) oder als Grünbrache (NC 941) oder bei aus der Erzeugung genommenen Flächen (NC 591) nicht förderfähig!

Fördereinschränkungen (Sperrcodes) bei AUM erfassen

Soll für eine Fläche keine gesamtbetriebliche bzw. betriebszweigbezogene AUM-Förderung gewährt werden bzw. sind förderschädliche Bewirtschaftungsauflagen für die Fläche vorhanden, ist die Angabe von Fördereinschränkungen (Sperrcodes B01, B02, B03, B04, B07) erforderlich (Ausnahme: ab 2015 kein B04 auf B34 Grünstreifen).
Klicken Sie dazu beim entsprechenden Feldstück auf „AUM“ und es öffnet sich ein Eingabefenster.
Ist bereits eine Fördereinschränkung (Sperrcode) bei der betreffenden Fläche erfasst, ist das Eingabefeld entsprechend vorbelegt.
Wollen Sie eine Fördereinschränkung neu erfassen, wählen Sie aus dem Klapp-Menü den entsprechenden Sperrcode aus und ordnen Sie ihn dem betreffenden Nutzungsschlag mit entsprechender Fläche zu. Das Programm schränkt dabei automatisch auf die bei Ihnen möglichen Sperrcodes ein.
Zu weitergehenden Fragen hierzu nehmen Sie bitte möglichst vorab mit Ihrem Sachbearbeiter am AELF Kontakt auf!

Zusatzfenster "CC-LE und Ufervegetation als ÖVF": CC-LE und Ufervegetation als ÖVF beantragen
Sind auf dem Acker-Feldstück CC-relevante Landschaftselemente vorhanden oder wurde vorab unter dem Menüpunkt Feldstückskarte in der Ebene ÖVF ein ÖVF-Schlag „Ufervegetation als Puffer“ erstellt, werden diese zur Beantragung als ÖVF angeboten.

Dazu wird unterhalb des Erfassungsbereichs die (noch ungefüllte) Tabelle "CC-LE und Ufervegetation als ÖVF" ausgegeben.
Mit Klick auf "ÖVF" öffnet sich die Tabelle, in der Sie mit Anklicken die CC-Landschaftselemente oder Pufferstreifen Ufervegatation anwählen können, die Sie als ÖVF beantragen wollen.
Mit "Übernehmen" werden die beantragten CC-LE oder Pufferstreifen Ufervegetation in die Tabelle übernommen und dort angezeigt.
Wollen Sie die Angaben ändern, klicken Sie erneut auf "ÖVF" und wiederholen Sie den Vorgang entsprechend.


Ergibt sich nach dem Speichern der Nutzungen noch Anpassungsbedarf, können Sie Ihre Nutzungen problemlos ändern oder löschen.

Beachten Sie

Ein Ändern oder Löschen von Nutzungen ist auch nach dem Absenden des Antrags noch bis zum Antragsendtermin möglich. Dazu ist der Antrag jedoch zurückzunehmen und nach erfolgter Änderung erneut zu senden (Näheres dazu siehe Rubrik "Mehrfachantrag erfassen", Klapper "Information").
Änderungen danach bedürfen der Schriftform.
Änderungen nach dem Stichtag (siehe Merkblatt MFA) gelten mit Ausnahme nachträglicher Änderungen bei ÖVF als verfristet. Näheres dazu siehe Klapper "Nachträgliche Änderungen bei Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) melden."

Nutzungen ändern

Nutzungen ohne Korrektur an den Schlaggrößen ändern

Sind auf dem Feldstück Nutzungen vorhanden und wollen Sie diese lediglich durch andere Nutzungen ersetzen, können Sie diese mit den gängigen Methoden (z.B. durch Markieren und Drücken der Entf-Taste oder mit Hilfe der Rücktaste, bei Verwendung des Internet-Explorer außerdem mit Klick auf das "x" in der Erfassungszeile) löschen und durch erneute Eingabe eines Nutzungscodes oder der Nutzungsbezeichnung ersetzen.

Schlaggrößen anpassen/neue Schläge aufnehmen

Wollen Sie Nutzungsschläge in ihrer Größe anpassen, neue Schläge erfassen oder bestehende Schläge löschen, klicken Sie auf "Zur Schlagabgrenzung wechseln" und nehmen Sie die entsprechende Änderung vor.
Nutzen Sie bei Änderungen der Schlaggröße sowie bei der Ersterstellung die Überlappungsfunktion, indem Sie immer den Schlag anpassen, der größer werden soll. Dasselbe gilt bei der Erfassung zusätzlicher Schläge: Einfach die Grenzpunkte des zur Änderung ausgewählten Schlages in den Schlag „ziehen“, der verkleinert werden soll und die Verkleinerung mit der Überlappungsfunktion bestätigen (Klick auf "Den bestehenden Schlag anpassen/kürzen"). Dabei dürfen Sie auch mit weiteren Schlägen überlappen, das Programm führt Sie dann durch die Bereinigung. Nur auf diese Weise lassen sich automatisiert erstellte Kleinstflächen sicher vermeiden.
Sind die Änderungen vorgenommen und gespeichert, kehren Sie mit Klick auf "Zurück" in der Funktionsleiste der Feldstückskarte zurück zur Nutzungserfassung. Dort müssen Sie nur noch bei lediglich in der Größe veränderten Schlägen gegebenenfalls die Nutzungsart anpassen bzw. bei neuen Schlägen eine neue Nutzung erfassen.
Eine ausführliche Beschreibung zum Erstellen und Ändern von Nutzungsschlägen finden Sie in der Rubrik

Nutzungsschläge erstellen und pflegen

Nutzungen löschen

Um Nutzungsschläge zu löschen, wechseln Sie mit Klick auf "Zur Schlagabgrenzung wechseln" in die Feldstückskarte. Dort stehen Ihnen zwei Funktionen zur Verfügung: Das Löschen aller Nutzungsschläge einschließlich aller Nutzungen und (nach Anklicken des zum Löschen vorgesehenen Schlages) das Löschen einzelner Nutzungsschläge. Eine ausführliche Beschreibung dazu finden Sie in der Rubrik

Nutzungsschläge erstellen und pflegen

Nutzungsschläge einschließlich aller Nutzungen auf dem Feldstück in einem Zug löschen

Wollen Sie alle Schläge eines Feldstücks einschließlich ihrer Nutzungen löschen, sollten Sie auf diese Löschfunktion zurückgreifen.

Sinnvoll ist diese Funktion vor allen dann,

  • wenn es trotz der unter dem Klapper "Nutzungen ändern" beschriebenen Vorgehensweise versehentlich zur Bildung von Kleinstschlägen gekommen ist. Diese lassen sich einzeln nur sehr schwer bereinigen. Deshalb ist ein „Neubeginn“ u. U. die günstigere Variante. Dies ist auch der Fall,
  • wenn das Feldstück kurzfristig abgegeben und deshalb vorher bereinigt werden muss.

Einzelne Nutzungsschläge löschen

Da durch das Löschen einzelner Nutzungsschläge "Leerflächen" entstehen, die anschließend wieder „gefüllt“ werden müssen, sollten Sie einzelne Schläge nur im Ausnahmefall löschen.

Dazu auf den betroffenen Schlag und anschließend auf "Nutzungsschlag löschen" klicken und den Vorgang mit „Löschen“ abschließen.

Nachträgliche Änderung von Nutzungen und ÖVF-Flächen

Bei Änderungen nach dem Absenden des Mehrfachantrags ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Änderungen an den Nutzungen selbst und Änderungen von ÖVF-Flächen.

Nachträgliche Nutzungsänderungen melden

Änderungen der Flächennutzung sind bis zum Antragsendtermin jederzeit (ggf. nach Zurücknehmen des Mehrfachantrages) online möglich. Änderungen danach bedürfen dagegen der Schriftform. Dies ist auch durch Nutzung der Mitteilungsfunktion im Mehrfachantrag möglich.
Siehe Register "Mitteilungen" im Kapitel

Mehrfachantrag erfassen

Dabei ist zu beachten, dass Nutzungsänderungen nur bis zum 31. Mai (falls dieser auf ein Wochenende fällt bis zum ersten Werktag danach) sanktionsfrei beantragt werden können. Später eingehende Änderungsmitteilungen führen (soweit es sich nicht um Änderungen der ÖVF-Fläche handelt, s.u.) zur Kürzung der beantragen Zahlungen.
Anderweitige Änderungen sind dagegen bis zu einem Stichtag (siehe Merkblatt MFA) im Rahmen der Vorabkontrolle sanktionsfrei möglich, soweit nicht bereits vor diesem Termin eine Vorort-Kontrolle angekündigt oder durchgeführt wurde.

Nachträgliche Änderungen bei Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) melden

Im Gegensatz zur Änderung sonstiger Flächennutzungen ist es auch nach dem 31. Mai noch zulässig, sanktionslos einen Austausch bei den bereits beantragten ÖVF vorzunehmen. Von dieser Möglichkeit ausgenommen sind allerdings CC-LE, CC-Terrassen und Aufforstungsflächen. Als Ersatz kommen nur Zwischenfrüchte in Frage, die auf bereits im FNN enthaltenen Flächen angebaut sind. Der Anbau der Zwischenfrucht muss so rechtzeitig (aber spätestens bis 1. Oktober des Jahres) erfolgen, dass die Zwischenfrucht vor Vegetationsende einen ordentlichen Bestand aufweist. Aus Sicht der EU-Kommission ist dazu erforderlich, dass der Bestand eine Bodenbedeckung von über 40 % aufweist (vgl. Merkblatt zum MFA, Nr. 5.2.3).
Dabei darf die Änderung keine größere gewichtete ÖVF-Fläche ergeben als ursprünglich beantragt.
Die nachträgliche Änderung muss bis spätestens 01. Oktober online und schriftlich beantragt werden. Wenden Sie sich dazu an Ihr zuständiges AELF. Das entsprechende Formblatt ist im Förderwegweiser verfügbar.

Formblatt Externer Link