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Mehrfachantrag erfassen

Der Mehrfachantrag kann bis zum Antragsendtermin online gestellt werden. Der Antragsendtermin ist für den MFA 2022, der 16. Mai 2022.

Sollten Sie noch einen Mehrfachantrag stellen müssen, wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges AELF.

Allgemeine Hinweise

Der Mehrfachantrag ist nach Registern in einer logischen Reihenfolge aufgebaut.

Um die Plausibilisierungen im Programm optimal nutzen zu können, sollten Sie - obwohl Sie grundsätzlich beliebig zwischen den Registern wechseln können - die vorgegebene Reihenfolge einhalten. Damit bereits erfasste Daten nicht verloren gehen, vor dem Wechsel zu einem anderen Register oder zu einem anderen Menüpunkt Speichern nicht vergessen:

  • Wollen Sie im jeweiligen Register bleiben und lediglich prüfen, ob die erfassten Daten plausibel sind, klicken Sie auf "Speichern".
  • Wollen Sie die Eingabe im aktuellen Register abschließen und zum nächsten Register wechseln, klicken Sie auf "Speichern und Weiter". Es erfolgt ebenfalls die Plausibilisierung und (soweit erfolgreich) gleichzeitig die Weiterleitung zum nächsten Register. Bei Warnmeldungen müssen Sie gegebenenfalls mit erneutem Klick auf "Speichern und Weiter" bestätigen, dass Sie diese zur Kenntnis genommen haben.

Hinweise zu den einzelnen Registern

Die nachfolgenden Beschreibungen orientieren sich an der Reihenfolge der Register.

Information

Hier finden Sie

  • Ihr persönliches Anschreiben, das Merkblatt zum Mehrfachantrag, die Anleitung zum Ausfüllen des Flächen- und Nutzungsnachweises sowie eine Übersicht aller möglichen Nutzungscodierungen im PDF-Format.
  • eine Verlinkung zum Förderwegweiser, in dem online alle wichtigen Unterlagen zu finden sind.
  • einen Hinweis auf die länderübergreifende grafische Antragstellung in anderen Bundesländern gelegener Flächen.
  • Ihren persönlichen Termin.
  • den Fortschritt der Antragserfassung mit dem jeweiligen Änderungsdatum. Es sind die Bearbeitungsstände "in Erfassung", "abgesendet", "zurückgenommen" und "wieder in Erfassung" möglich.
    Sie können bis zum Antragsendtermin einen bereits abgesendeten Antrag ändern indem Sie ihn wieder zurücknehmen, ändern und erneut senden.
    Die Rücknahme des Antrages ist nur dann nicht möglich, wenn bei Ihnen bereits eine Vor-Ort-Kontrolle angekündigt oder eine Unregelmäßigkeit festgestellt wurde. In diesen Fällen ist der "Rücknahmeknopf" ausgegraut und mit einem Schloß versehen.
    Erforderliche Änderungen sind dann nur in Schriftform möglich.

Beachten Sie

Mit Rücknahme des Antrages gilt dieser als nicht gestellt!

Denken Sie deshalb unbedingt daran, den zurückgenommenen Antrag anschließend erneut zu prüfen und zu senden!
Dies gilt auch dann, wenn Sie am Antrag keine Änderungen vorgenommen haben sollten!

Bitte beachten Sie:

Seit 2018 sind auch bei außerhalb Bayerns bewirtschafteten Flächen die Nutzungen graphisch zu erfassen. Dies erfolgt im Antragserfassungsprogramm des jeweiligen Belegenheitslandes (Land, in dem die betroffenen Flächen liegen).
Die entsprechende Schnittstelle finden Sie im Bedarfsfall auf der Übersichtsseite des Registers "Flächen- und Nutzungsnachweis".
Für weitergehende Informationen setzen Sie sich mit der im Belegungsland für Sie zuständigen Verwaltungsbehörde in Verbindung.

Ansprechpartner Externer Link

Beantragung

Unter dem Register "Beantragung" sind die jeweiligen Förderprogramme einschließlich der KULAP-Maßnahme B60 „Weideprämie“ durch Anhaken zu beantragen. Nur bei dieser Maßnahme erfolgen sowohl Grund- als auch Auszahlungsantrag hier. Für alle weiteren AUM-Maßnahmen (KULAP und VNP) wird hier nur die Auszahlung für das aktuelle Jahr beantragt.

Beantragt werden kann

  • die Basisprämie durch Aktivierung der Zahlungsansprüche und die Zahlung für Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden (Greeningprämie).
  • die Umverteilungsprämie für die mit Fläche aktivierten Zahlungsansprüche.
  • die Zahlung für Junglandwirte für die mit Fläche aktivierten Zahlungsansprüche.
  • die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete.
  • die Auszahlung für KULAP und VNP/EA.
  • die Beantragung der Prämie für Sommerweidehaltung (Weideprämie). Die Beantragung ist seit 2017 grundsätzlich für alle Betriebe möglich.
Verpflichtende Angaben

Stellen Sie den Mehrfachantrag aufgrund Prämienzahlungen für die Umstrukturierung von Rebflächen oder aufgrund der Teilnahme am Bayerischen Sonderprogramm für Versicherungsprämienzuschüsse Obst- und Weinbau (Mehrgefahrenversicherung), markieren Sie bitte den entsprechenden Punkt.

Erfassen Sie Angaben ausschließlich aufgrund

  • Prämienzahlungen für die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen: Für Sie sind im weiteren Antrag nur die Register "Stammdaten", "Allgemeine Angaben" und "Erklärungen", einschließlich der Register "Flächen- und Nutzungsnachweis" und gegebenenfalls "Viehverzeichnis" maßgeblich.
  • Teilnahme am Bayerischen Sonderprogramm für Versicherungsprämienzuschüsse Obst- und Weinbau (Mehrgefahrenversicherung): Für Sie sind im weiteren Antrag nur die Register "Stammdaten", "Allgemeine Angaben" und "Erklärungen", einschließlich des Registers "Flächen- und Nutzungsnachweis" maßgeblich.
Stammdaten

Das Register „Stammdaten“ ist untergliedert in die Bereiche "Angaben zum Antragsteller", "Bankverbindung", "Angaben zur Mitteilungsverordnung", "Zuständiges Finanzamt", "Zusätzliche Betriebsanschrift (falls von der oben genannten Postanschrift abweichend)", "Weitere Betriebsstätten" sowie "Angabe der von mir zur Antragstellung bevollmächtigten Person(en)".
Am Ende der Seite muss die Richtigkeit der Angaben mit Auswahl ja/nein bestätigt werden.

Angaben zum Antragsteller

Hier sind die allgemeinen Stammdaten aufgeführt. Diese Daten sind sorgfältig zu prüfen. Telekommunikationsdaten und E-Mail-Adressen können Sie online korrigieren. Bitte achten Sie dabei auf die richtige Schreibweise: bei Telefon-, Fax- und Mobilfunknummer sind nur die Ziffern 1-9, +,- und Leerzeichen zulässig (kein /).

Beachten Sie

Weitergehende Änderungen sind hier nicht zulässig. Diese müssen schriftlich mit Hilfe des Formblattes "Mitteilung Betriebsinhaberwechsel/betriebliche Veränderungen" dem zuständigen Amt gemeldet werden. Melden Sie Änderungen frühzeitig, am besten vorab, spätestens jedoch bis zum Antragsendtermin. Dazu können Sie bereits vor der Antragsphase über den nachfolgenden Link ein Leerformular aufrufen. Während der Antragsphase steht Ihnen ein mit Ihren bisherigen Antragsdaten vorausgefülltes Formular im Register über einen Link zur Verfügung.

Mitteilung Betriebsinhaberwechsel/Änderung bei Adressdaten/Tierhaltung Externer Link

Bankverbindung und Angaben zur Mitteilungsverordnung

Hier sind die Daten zur Bankverbindung aufgeführt. Die Daten sind zu prüfen (v.a. IBAN und BIC), Änderungen der Bankdaten sind gesondert schriftlich mit Hilfe des Formblattes Mitteilung "Mitteilung Betriebsinhaberwechsel/Änderung bei Adressdaten/Tierhaltung" dem zuständigen Amt vorab zu melden (siehe oben, „Anschrift und Rechtsform des Antragstellers“).
Zudem ist anzugeben, ob es sich bei der angegebenen Bankverbindung um das Geschäftskonto handelt.

Zuständiges Finanzamt

Hier ist in einem Klappmenü das zuständige Finanzamt laut Vorjahresangaben aufgeführt.
Soll das Finanzamt geändert werden, klicken Sie in das Eingabefeld und wählen Sie das betroffene Finanzamt aus der Liste aus.

Zusätzliche Betriebsanschrift

Hier wird Ihnen - soweit vorhanden und gemeldet - eine abweichende Betriebsanschrift angezeigt. Änderungen sind nur in Schriftform unter Verwendung des Formblatts Mitteilung Betriebsinhaberwechsel/betriebliche Veränderungen (s.o.) möglich.

Weitere Betriebsstätten

Hier werden Ihnen - soweit vorhanden und gemeldet - weitere Betriebsstätten zur Tierhaltung angezeigt. Änderungen sind nur in Schriftform unter Verwendung des Formblatts Mitteilung Betriebsinhaberwechsel/betriebliche Veränderungen (s.o.) möglich.

Angabe der von mir zur Antragstellung bevollmächtigten Person(en)

Haben Sie einen Dienstleister mit der Erstellung Ihres Mehrfachantrages beauftragt, wird dieser unter "Angabe der von mir zur Antragstellung beauftragten Person" automatisch eingetragen.
Die Beauftragung erfolgt über die Zentrale Invekos Datenbank (ZID).

Zentrale Invekos Datenbank (ZID) Externer Link

Allgemeine Angaben

Die Abfragen unter dem Register "Allgemeine Angaben" beziehen sich auf über die Stammdaten hinausgehende betriebsspezifische Fragen.
In den meisten Fällen genügt eine „ja/nein“- Angabe. Soweit Vorjahresangaben vorhanden sind, sind diese teilweise vorbelegt, können aber überschrieben oder mit Klick auf das Symbol "Mülltonne" gelöscht werden.

Betriebsinhaberwechsel

Erfolgte seit der letzten Mehrfachantragstellung ein Betriebsinhaberwechsel oder eine Änderung des Gesellschaftsvertrages oder der Rechtsform bzw. ist dies bis Antragsendtermin noch vorgesehen, ist dies dem zuständigen AELF zwingend noch vor Antragstellung mit Hilfe des Formblattes Mitteilung "Mitteilung zu Betriebsinhaberwechsel/Änderungen bei Adressdaten/Tierhaltung" (über nachfolgenden Link oder (bereits teilweise ausgefüllt) über den Link unter dem Register "Stammdaten") schriftlich zu melden. Eine Online-Antragstellung kann erst nach erfolgter Übertragung durch den aktuellen Antragsteller mit neuer PIN erfolgen! Die neue PIN wird nach erfolgter Übertragung automatisch durch das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredlung (LKV) per Post zugesendet. Bitte beachten Sie, dass dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann!
Weisen die Stammdaten bereits den aktuellen Bewirtschafter aus, d. h. der Wechsel ist dem AELF bereits mitgeteilt und bearbeitet worden, ist dies durch den entsprechenden Haken zu bestätigen.

Mitteilung zu Betriebsinhaberwechsel/Änderungen bei Adressdaten/Tierhaltung Externer Link

Betriebssitz

Der Mehrfachantrag ist grundsätzlich an dem AELF zu stellen, in dessen Dienstgebiet Ihr Betriebssitz liegt. Der Betriebssitz bestimmt sich nach dem Ort zur Festsetzung der Einkommensteuer. Zusätzlich müssen Sie für außerhalb Bayerns gelegene Flächen einen elektronischen Flächenantrag im Antragssystem des jeweiligen anderen Bundeslands stellen. Dazu finden Sie im Register "Flächen- und Nutzungsnachweis" entsprechende Verlinkungen.
Der Zahlungsantrag für AUM ist in dem Land zu stellen, in dem die Maßnahmen bewilligt wurden.

  • Betriebsstätten außerhalb Bayerns:
    Haben Sie nur eine Betriebsstätte und liegt diese Betriebsstätte in einem anderen Bundesland als der Betriebssitz, können Sie den Antrag mit Einwilligungen der zuständigen Behörde in dem Bundesland stellen, in dessen Dienstbezirk sich die Betriebsstätte befindet.
    Bewirtschaften Sie mehrere Betriebsstätten (z. B. innerhalb und außerhalb Bayerns), ist das zuständige Bundesland durch den Ort zur Festsetzung der Einkommensteuer bestimmt.
  • Betriebsstätten nur innerhalb Bayerns:
    Hier stellen Sie den Antrag bei dem AELF in dessen Dienstgebiet sich die Mehrzahl der Flächen befindet.
Ausbringung tierischer Nebenprodukte

Die Angaben sind zur Umsetzung der Düngeverordnung bzw. Düngemittelverordnung notwendig und werden an das StMUV weitergeleitet.

Aufnahme betriebsfremder organischer Dünger

Hier geben Sie an, ob im aktuellen Jahr organischer Dünger (z. B. Gülle, Klärschlamm, Kompost, Stroh, Biogasgärreste) aufgenommen haben bzw. ob Sie die Aufnahme beabsichtigen. Nehmen Sie ausschließlich Stroh bis max. 2 t/ha LF auf, ist keine Angabe notwendig.

Ökolandbau

Unter dem Register "Ökolandbau" sind nur dann Angaben zu machen, wenn der Betrieb ganz oder zu Teilen ökologisch bewirtschaftet und die Basis- und Greeningprämie und/oder die Kulap-Maßnahme B10 (Ökolandbau) beantragt wird.
Soweit nur einzelne Produktionseinheiten betroffen sind, markieren Sie diese mit einem Haken. Bei in diese Produktionseinheiten einbezogenen Flächen können Sie im Flächen- und Nutzungsnachweis anhaken, ob diese ökologisch bewirtschaftet werden. Weitergehende Hinweise zur Erfassung dieser Flächen finden Sie in der Rubrik "Nutzungen erfassen". Fachliche Hinweise siehe Merkblatt zum Mehrfachantrag.

In diesem Reiter können Sie auch auf die Befreiung vom Greening verzichten.

Merkblatt zum Mehrfachantrag Externer Link

Direktzahlungen

Unter dem Register Direktzahlungen sind betriebsindividuell Zusatzangaben zu den einzelnen Prämien im Rahmen der Direktzahlungen zu machen.

Basisprämie und Greeningprämie

Hier ist im Wesentlichen nur zu bestätigen, dass die im Register Flächen- und Nutzungsnachweis angegebenen Flächen am Antragsendtermin verfügbar und ganzjährig beihilfefähig sind.
Alle weiteren Angaben sind im Rahmen der Nutzungserfassung unter dem Register Flächen- und Nutzungsnachweis (FNN) zu machen.
Die Voraussetzungen zum Erhalt der Basis- und Greeningprämie ergeben sich aus dem Merkblatt zum Mehrfachantrag. Dort sind auch alle in Frage kommenden Ökologischen Vorrangflächen sowie alle im Rahmen des Greening einzuhaltenden Auflagen dargestellt.
Eine ausführliche Beschreibung findet sich in der Broschüre Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland 2015 unter Punkt 4.

Umverteilungsprämie für aktivierte Zahlungsansprüche

Hier ist zu bestätigen, dass der Betrieb (soweit er nach dem 18.10.2011 aufgespalten oder aus einer Aufspaltung hervorgegangen ist) nicht einzig zu dem Zweck aufgespalten wurde, um in den Genuss der Umverteilungsprämie zu kommen.

Zahlung für Junglandwirte für aktivierte Zahlungsansprüche

Hier sind im Wesentlichen Angaben zur erstmaligen Niederlassung als Alleinunternehmer oder im Rahmen einer juristischen Person oder Personenvereinigung (z.B. GbR) zu machen.
Die verschiedenen Konstellationen sind im Merkblatt zum Mehrfachantrag ausführlich beschrieben.

Teilnahme an der Kleinerzeugerregelung

Hier ist vergleichbar mit den Angaben zur Umverteilungsprämie zu bestätigen, dass nach dem 18.10.2011 keine künstlichen Bedingungen geschaffen wurden (z.B. durch Betriebsteilung), die es ermöglichen, die Kleinerzeugerregelung in Anspruch zu nehmen.
Die Entscheidung, sich zum Kleinerzeuger zu erklären, war nur in 2015 möglich. Ab 2016 können Kleinerzeuger jedoch einmalig und unwiderruflich auf den Status Kleinerzeuger verzichten. Die Kleinerzeugerregelung kann im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge oder im Erbfall übernommen werden.
Weitergehende Hinweise zur Kleinerzeugerregelung finden sich im Merkblatt zum Mehrfachantrag.

Zahlungsansprüche
Unter dem Register "Zahlungsansprüche" können Sie unter bestimmten Umständen Zahlungsansprüche aus der nationalen Reserve beantragen.

Für Neueinsteiger, Junglandwirte und in Fällen höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände kann auf Antrag eine ZA-Zuweisung aus der nationalen Reserve erfolgen.
Wer unter welchen Umständen dafür in Frage kommt, ist im Merkblatt zum Mehrfachantrag ausführlich beschrieben.
Beantragen Sie eine Zuweisung, wird der Text automatisch um zusätzliche Hinweise und Abfragen erweitert. Wollen Sie sich nur die erweiterten Hinweise anzeigen lassen, klicken Sie auf das "+" neben "weiteren Inhalt anzeigen". Wollen Sie die erweiterten Hinweise wieder ausblenden, klicken Sie auf das "-" (Inhalt verbergen).

Merkblatt zum Mehrfachantrag Externer Link

ZA-Konto

Das Register ZA-Konto enthält zur Information

  • eine Zusammenfassung der Zahlungsansprüche (ZA) nach Regionen.
  • eine Tabelle mit den in der Zentalen Invekos-Datenbank (ZID) zur Abrechnung gespeicherten ZA-Intervallen mit Angaben zu Region, Intervallbezeichnung, Anzahl ZA im Intervall, Wert pro ZA sowie bei Pacht-ZA zusätzlich Angaben zu Pachtbeginn, Pachtende und Verpächter (Betriebsnummer).
  • eine Übersicht der ZA-Nutzungen in den Vorjahren mit Hinweisen auf einen voraussichtlichen ZA-Einzug, auf bereits erfolgte ZA-Einzüge und auf auch nach einem Einzug nicht aktivierte ZA jeweils nach Regionen.

Verkaufte oder vorübergehend verpachtete ZA werden nicht angezeigt.
Meldungen von ZA-Zugängen, -Abgängen oder -Verlängerungen (z.B. im Rahmen verlängerter Pachtverträge) erfolgen wie bisher in der ZID-Datenbank.

Zentrale Invekos-Datenbank (ZID) Externer Link

Hopfen
Ist im Betrieb kein Hopfenanbau vorhanden, kann dieses Register mit „Weiter“ oder mit „Speichern und Weiter“ übergangen werden.

Soweit Sie über Hopfenflächen verfügen, sind hier Angaben zur Hopfenverwertung (Erzeugergemeinschaft) zu machen. Soweit Vorjahresdaten vorhanden sind, sind die betroffenen Eingabefelder bereits vorbelegt.

Ausgleichzulage
Unter dem Register Ausgleichszulage bestätigen Sie mit "Speichern" oder "Speichern und Weiter" die Angaben in den einzelnen Registern zum Mehrfachantrag, insbesondere zur Flächennutzung, als Grundlage für die Beantragung der Ausgleichszulage.

Weiterhin sind in diesem Register Angaben zu machen, wenn Sie diesen Antrag im Namen einer gemeinschaftlich bewirtschafteten Alm/Alpe beantragen.
Auch geben Sie hier an, ob die öffentliche Hand am Eigenkapital Ihres Unternehmens beteiligt ist.

KULAP und VNP/EA
Unter dem Register KULAP und VNP/EA bestätigen Sie mit "Speichern" oder "Speichern und Weiter" die Angaben in den einzelnen Registern zum Mehrfachantrag, insbesondere zur Flächennutzung und zur Viehhaltung, als Grundlage für die Beantragung von Agrarumweltmaßnahmen.

Hier sind nur bei Teilnahme an Agrarumweltmaßnahmen Angaben zu machen bei einem Betriebsinhaberwechsel und beim Vorhandensein einer eigenen Biogasanlage. Nehmen Sie an der KULAP-Maßnahme B51 "Mahd von Steilhangwiesen" teil, müssen Sie hier Zusatzangaben zu "De-minimis-Beihilfen" machen. Die weiteren Angaben für die Maßnahme B60 sind im Register "Weideprämie" zu machen.

Viehverzeichnis
Unter dem Register Viehverzeichnis sind Angaben zum tatsächlichen Viehbestand im Jahresdurchschnitt des Vorjahres und zum voraussichtlichen Viehbestand im Jahresdurchschnitt des aktuellen Kalenderjahres zu machen.

Die Erfassungsseite ist in Klapper untergliedert, die mit Klick auf die Überschrift nach Bedarf geöffnet und geschlossen werden können.
Vorangestellt und standardmäßig geöffnet sind die Klapper mit Tierhaltungen, zu denen Vorjahresdaten gespeichert sind. Bei diesen Tierhaltungen sind in der Spalte "Vorjahr, Anzahl (tatsächlich)" die im Mehrfachantrag des Vorjahres angegebenen oder über den Menüpunkt "Meldungen / Viehbestand" bereits korrigierten Tierzahlen vorbelegt.

Tatsächlicher Bestand im Jahresdurchschnitt des Vorjahres

Hier ist zu unterscheiden nach Rinden und sonstigen Tierarten

  • Bei Rindern wurde der Durchschnittsbestand des Vorjahres auf Grundlage der am Stichtag in der HIT-Datenbank gespeicherten Daten ermittelt und auf zwei Nachkommastellen gerundet direkt im Programm eingespielt. Es besteht entsprechend kein weiterer Handlungsbedarf.
    Ausgenommen davon sind lediglich Betriebe mit auf Almen/Alpen in Österreich gehaltenen Rindern (gemeldet an die Sammelbetriebsnummer 162 000 2222) und Betriebe mit außerbayerischem Hauptsitz und zusätzlicher Antragstellung in Bayern. Zählen Sie zur Gruppe dieser Betriebe, sind die Daten unter dem Klapper „Rinder nicht in HI-Tier gemeldet bzw. mit Meldung in HIT an BN 162 000 2222“ wie bei allen anderen Tierhaltungen zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren (s.u.).
  • Für alle anderen Tiere (z.B. Schweine, Schafe, Geflügel) sind die im Mehrfachantrag des Vorjahres angegebenen voraussichtlichen Durchschnittsbestände ebenfalls unter dem jeweiligen Klapper in der Spalte „Vorjahr Anzahl (tatsächlich)“ zum Prüfen und gegebenenfalls Korrigieren vorgegeben.
    Unterlag bei einzelnen Tierarten der Bestand im Vorjahresverlauf stärkeren Schwankungen oder wurden Tiere nur einen Teil des Jahres gehalten, kann der Durchschnittsbestand mit Hilfe der Rechnerfunktion (Symbol "Taschenrechner") berechnet werden.

Geschätzter Bestand im Jahresdurchschnitt des aktuellen Jahres

Diese Spalte ist für alle Tiere in jedem Fall auszufüllen. Dabei ist der Jahresdurchschnitt des aktuellen Jahres möglichst genau zu schätzen. Für die Berechnung steht auch hier die Rechnerfunktion (Symbol "Taschenrechner") zur Verfügung.

Betriebe mit einer der KULAP-Maßnahmen B10, B20 - B23, B25

Betriebe, die an den KULAP-Maßnahmen B10, B20 - B23 sowie B25 teilnehmen, sind gehalten, die Schätzung im Laufe des aktuellen Jahres unter dem Menüpunkt "Meldungen/Anzeigen/Viehbestand" bzw. "Meldung/Anzeigen/B25-Meldung" zu korrigieren, sofern erkennbar ist, dass die o.g. Schätzung nicht der tatsächlichen Bestandsbildung entspricht. Die Korrektur hat spätestens mit dem MFA unter dem Register "Viehverzeichnis" zu erfolgen (s.o.).

Allgemeine Angaben zur Nutzung

Im Register "Allgemeine Angaben zur Nutzung" können Sie auswählen, ob Sie generell, auf mindestens einem Ihrer Feldstücke, Bejagungsschneisen oder Blühstreifen anlegen, Ackerfrüchte als GPS nutzen oder Hanf als Zwischenfrucht anbauen möchten. Im Flächen- und Nutzungsnachweis können Sie dann bei den Einzelflächen nach Eingabe eines Nutzungscodes auswählen, was auf das jeweilige Feldstück bzw. den jeweiligen Schlag zutrifft. Abhängig von eingegebenen Nutzungscode kann hier eine Auswahlmöglichkeit fehlen, obwohl Sie sie unter den allgemeinen Angaben angegeben haben. Dann ist dies bei dem gewählten Nutzungscode nicht erlaubt.

Soweit Sie als bayerischer Betrieb Flächen in einem anderen Bundesland bewirtschaften, geben Sie dies ebenfalls in dieser Registerkarte an. Wählen Sie über das Klapp-Menü das betreffende Bundesland aus (z.B. Baden-Württemberg). Über den dann angezeigten Zugang (z.B. FIONA") wechseln Sie in das Flächenerfassungsprogramm des betroffenen Bundeslandes. Dort können Sie (je nach System) direkt oder per Datenträger die Flächen pflegen und die Nutzungen erfassen. Einen kleinen Überblick über die jeweiligen Ansprechpartner, Voraussetzungen und Systeme finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich direkt an die dortige Verwaltung.

Um Eingaben im Flächen- und Nutzungsnachweis machen zu können, müssen Sie vorher dieses Register speichern.

Ansprechpartner Externer Link

Flächen- und Nutzungsnachweis

Das Register Flächen- und Nutzungsnachweis bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Nutzungserfassung.

Die Nutzungserfassung bei bayerischen Flächen erfolgt feldstücksbezogen mit Klick auf den jeweiligen Feldstücksnamen auf einer eigenständigen Erfassungsseite (siehe Rubrik "Nutzungen erfassen").

In der Feldstücksübersicht können Sie mit Klick auf den jeweiligen Feldstücksnamen bayerische Feldstücke gezielt und direkt zur Bearbeitung auswählen.
Die Übersicht weist zum jeweiligen Feldstück die FS-Nr., den FS-Namen, sowie bereits erfasste Nutzungen nebst Schlag-Nummer, Nutzungscode, Fläche und Art der Beantragung sowie gegebenenfalls noch vorhandene Restflächen aus.

In der Spalte "Feldstück geprüft" erhalten Sie Hinweise über den Stand der Feldstücksprüfung. Sind noch ungeprüfte Feldstücke vorhanden, klicken Sie auf "Ungeprüft" und nehmen Sie die Prüfung, wie unter der Rubrik "Feldstückskarte/Feldstücke prüfen" beschrieben, vor. Ist die Prüfung abgeschlossen, kehren Sie mit Klick auf "Zurück zur Feldstücksübersicht" wieder zurück auf diese Seite.
Sind die Feldstücke geprüft, wird der Hinweis "ungeprüft" je nach Art der Abarbeitung ersetzt durch "Geprüft und korrekt (wenn Sie keine Änderung vorgenommen haben), durch "Geändert (und in Ordnung)" (wenn Sie das Feldstück online geändert haben) oder durch "Änderung notwendig" (wenn Sie das AELF mit der Änderung betraut haben).
Haben Sie „Änderung notwendig“ an das AELF gemeldet und wurde die Korrektur durch das AELF vorgenommen, wird diese Meldung durch die Meldung „Vom Amt korrigiert" ersetzt.
In der Spalte "Rest (ha)" können Sie auf einen Blick sehen, ob die ganze Fläche mit einer Nutzung belegt ist. Gerade bei mehreren Schlägen auf einem Feldstück kann so eine Leerfläche vermieden werden.

Feldstücke prüfen

Beachten Sie

Seit 2016 ist ein Absenden des Mehrfachantrags erst dann möglich, wenn alle bayerischen Feldstücke geprüft, geändert oder zur Änderung gemeldet sind!

In der Spalte "Weitere Angaben" wird angezeigt, ob Sie bei bestimmten Nutzungen Zusatzangaben gemacht haben. Im Einzelnen handelt es sich um Zusatzangaben zu „GL-Nutzungen“ (Erfassung der Beginn- bzw. Zähljahre bei Grünlandflächen), zu „HO“ und „HA“ (Hopfen bzw. Hanf), zu KUP (Niederwald mit Kurzumtrieb), zu Bejagungsschneisen, zu GPS-Nutzung, zur Anlage mehrjähriger Honigbrache und zu ÖVF-Leguminosen (Klee, Kleegras, Wicken und Süßlupinen als ÖVF-stickstoffbindende Pflanzen). Außerdem wird hier angezeigt, ob auf dem Feldstück Ökologische Vorrangflächen beantragt sind (erkennbar am „V“) oder Nutzungsschläge auf dem Feldstück als ökologisch bewirtschaftete Einzelflächen gekennzeichnet wurden (erkennbar am "rechtsdrehenden Pfeil").
Eine Bearbeitung dieser Zusatzangaben ist nur in der Nutzungserfassung selbst möglich.
Lediglich die Änderung von Rebsorten einschließlich Pflanz-/Rodungsdatum und zugehöriger Fläche erfolgt direkt von dieser Seite aus in der Spalte "Rebflächen" mit Klick auf die "Weintraube". Die Erfassung/Änderung ist dadurch ganzjährig möglich.

Mit Klick auf den Feldstücksnamen des (ersten) Feldstücks wechseln Sie in die Nutzungserfassung.
Bei jedem Feldstück haben Sie die Möglichkeit, die Vorjahresnutzung und die Schlageinteilung des Vorjahres zu übernehmen. Wenn Sie im Reiter mit den Angaben zur Allgemeinen Nutzung einen Haken bei Bejagungsschneisen/Blühstreifen, GPS-Nutzung und/oder Anbau von Hanf als Zwischenfrucht sowie im Reiter "Ökolandbau" bei Erfüllung der Anforderungen für die ökologische Landwirtschaft nur für einzelne Produktionseinheiten gesetzt haben, erscheinen hier bei jedem Schlag die entsprechenden Auswahlfelder.

Eine ausführliche Beschreibung zur Nutzungserfassung finden Sie unter der Rubrik

Nutzungen erfassen

Greening
Im Register Greening werden die Ergebnisse der Greeningberechnung zur Anbaudiversifizierung und zur Bereitstellung von Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) ausgegeben.

Dazu wird beim Aufruf des Registers automatisch eine Greeningberechnung durchgeführt.

Beachten Sie

Das Ergebnis ist nur dann verwertbar, wenn alle Feldstücke vollständig mit Nutzung belegt und alle ÖVF erfasst sind!
Bewirtschaften Sie zusätzlich Flächen in einem anderen Bundesland, sind die Nutzungsangaben im Erfassungsprogramm dieses Bundeslandes vorzunehmen. Die Greeningberechnung ist erst dann vollständig und schlüssig, wenn von dort die Nutzungsdaten über die ZID (Zentrale InVeKoS-Datenbank) nach iBALIS zurückgespielt sind. Dies kann je nach Bundesland bis in den Juni hinein dauern. Lediglich bei Baden-Württemberg und Sachsen erfolgt (da ebenfalls Online-System) die Rückmeldung mit dem Absenden des dortigen Flächenantrags.

Unter dem Klapper „Beantragte ÖVF-Flächen“ werden darüber hinaus die aktuell erfassten ÖVF-Flächen differenziert nach Nutzungsschlägen, CC-Landschaftselementen und gegebenenfalls Ufervegetation ausgegeben.
Die Liste umfasst die jeweils betroffenen Feldstücke mit FS-Nummer und Name, Schlag-Nummer, ÖVF-Art mit Nutzungscode, Antragsfläche, Antragsfläche netto (gerundete bzw. um auf demselben Schlag beantragte Landschaftselemente (LE) als ÖVF reduzierte Fläche) und anrechenbarer gewichteter Fläche.
Die gewichtete Fläche eAus dieser Liste heraus können Sie mit Klick auf die FS-Nr. direkt in die Nutzungserfassung wechseln.rrechnet sich aus der Antragsfläche (netto) multipliziert mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor (siehe „Anleitung zum Ausfüllen des Flächen- und Nutzungsnachweises. Die Summe der gewichteten Netto-Antragsfläche ist in der letzten Tabellenzeile zu sehen.
Aus dieser Liste heraus können Sie mit Klick auf die FS-Nr. direkt in die Nutzungserfassung wechseln.

Weideprämie
Das Register Weideprämie ist nur relevant, wenn Sie unter dem Register "Beantragung" Weideprämie (B60) beantragt haben. Ist dies nicht der Fall, wechseln Sie einfach mit „Weiter“ zum nächsten Register.

Haben Sie Weideprämie beantragt, erscheint eine Erfassungsseite, auf der Angaben zu den Weidegruppen, zum voraussichtlichen Weidezeitraum und zur Aufnahme bzw. Abgabe von Pensionsrindern zu machen sind:

  • Festlegung der Weidegruppen:
    Wählen Sie die entsprechenden Weidegruppen aus (z.B. Weidegruppe Kälber bis sechs Monate). Beachten Sie dabei, dass sich bestimmte Gruppen gegenseitig ausschließen („oder“). Erfassen Sie anschließend - sofern Sie den Weidezeitraum aufteilen wollen - die Weidezeiträume. Die Zeiträume müssen zusammen mindestens zwei Monate umfassen und dürfen vier Monate nicht überschreiten.
  • Erklärungen zum Unternehmen:
    Bestätigen Sie die angegebenen Punkte durch Anhaken.
  • Pensionsrinderhaltung:
    Geben Sie mit "ja/nein" an, ob Sie Rinder zur Pension aufnehmen oder abgeben.
    Wenn ja, wird der Erfassungsbereich erweitert:
    Geben Sie hier die Betriebsnummer(n) der Betriebe an, von denen Sie Pensionstiere aufnehmen bzw. an die Sie Pensionstiere abgeben. Soweit es sich um Betriebe mit Betriebssitz in Bayern handelt, werden mit dem Speichern Name und Anschrift der betroffenen Betriebe automatisch ausgewiesen.
    Zusätzliche Zeilen erzeugen Sie mit Klick auf „+“, überflüssige Zeilen löschen Sie mit Klick auf die „Mülltonne“.
  • Herausnahme von Rindern aus den o.g. Weidegruppen:
    Wollen Sie Einzeltiere von der Weidehaltung ausnehmen, erfassen Sie hier die entsprechenden Ohrmarkennummern, beginnend z.B. mit "DE 09" für bayerische Rinder. Zusätzliche Zeilen erzeugen Sie mit Klick auf „+“.

Mit „Speichern“ oder „Speichern und Weiter“ werden Ihre Eingaben auf Plausibilität geprüft; wollen Sie alle Eingaben rückgängig machen, klicken Sie auf “Löschen“.

Voraussichtlich ab ca. Mitte Dezember 2020 bis Mitte Januar 2021 haben Sie dann unter dem Menüpunkt „Anträge/Meldung Pensionsrinder" die Möglichkeit, die tatsächlich abgegebenen/aufgenommenen Pensionsrinder online nachzumelden (siehe auch Rubrik "Funktionen im Jahresablauf/Meldung Pensionsrinder").

Beachten Sie

Den Knopf "Löschen" benötigen Sie auch dann, wenn Sie unter dem Register "Beantragung" versehenlich die Weideprämie beantragt und anschließend im Register Weideprämie Angaben zu den Weidegruppen erfasst und gespeichert haben. In diesem Fall sind zunächst die Eingaben im Register Weideprämie mit "Löschen" insgesamt zu löschen und anschließend der Haken im Register Beantragung bei "Prämie für Sommerweidehaltung" herauszunehmen. Das Löschen der Einzelwerte mündet dagegen in eine Fehlermeldung.

Zahlungen Gewässerrandstreifen

Mit dem Inkrafttreten des infolge des Volksbegehrens (VB) "Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen" geänderten Bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) zum 1. August 2019 ist gemäß Art. 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 an eindeutig erkennbaren Gewässern in einer Breite von mindestens fünf Metern von der Uferlinie die acker- oder gartenbauliche Nutzung verboten. Hierzu sind entlang der Böschungsoberkante Gewässerrandstreifen anzulegen und in der Feldstückskarte in der Ebene "Gewässerrandstreifen VB" zu digitalisieren. Gemäß Art. 21 Abs. 3 BayWG wird für die Einschränkungen auf Gewässerrandstreifen ein Ausgleich gewährt.
Diesen können Sie in diesem Register beantragen. Sie sehen in der Übersicht alle erfassten Gewässerrandstreifen, für die eine Beantragung möglich ist. Bitte beachten Sie die zulässigen Nutzungen. Für Gewässerrandstreifen nach § 38a Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie nach Artikel 21 Absatz 1 BayWG (Flächen im Eigentum des Freistaates Bayern an Gewässern 1. und 2. Ordnung) wird kein Ausgleich gewährt.
Um mit der Antragstellung des Mehrfachantrages fortzufahren, klicken Sie auf "speichern und weiter".
Haben Sie keine Gewässerrandstreifen, können Sie dieses Register mit "weiter" überspringen.

Erklärungen

Im Register Erklärungen sind die Richtigkeit der gemachten Angaben, die Kenntnisnahme von Förderauflagen und die Verpflichtung zur Einhaltung der mit der Antragstellung einhergehenden Auflagen durch Setzen der entsprechenden Haken und anschließendes Speichern (mit Klick auf "Speichern" oder auf "Speichern und Weiter") zu bestätigen.

Betriebsdatenblatt
Im Register "Betriebsdatenblatt" erhalten Sie einen Gesamtüberblick über Ihre Angaben und beantragten Maßnahmen.

Soweit Sie von den Greeningauflagen betroffen sind, wird im Betriebsdatenblatt zusätzlich ausgewiesen, ob Sie die Auflagen erfüllen oder nicht.
Prüfen Sie die Eingaben auf Plausibilität und korrigieren Sie gegebenenfalls unplausible Daten im entsprechend betroffenen Register.
Sind die Angaben in Ordnung klicken Sie auf "Weiter" (oder direkt auf das Register "Datenprüfung").

Ein Ausdrucken des Betriebsdatenblatts ist nach dem Absenden des Antrags unter dem Menüpunkt "Dokumente/Flächen- und tierbezogene Fördermaßnahmen " möglich. Dazu das PDF-Symbol in der Zeile "Betriebsdatenblatt", Spalte "elektronisch abgesendet" anklicken und das PDF öffnen.

Prüfen/Senden
Unter dem Register "Prüfen/Senden" erfolgt die abschließende Prüfung und das Absenden des Antrags.

Antragsdaten prüfen

Mit Klick auf „Prüfen durchführen" wird die abschließende Gesamtprüfung aller Eingaben angestoßen. Die Datenprüfung kann je nach Betriebsgröße und Browsergeschwindigkeit einige Zeit in Anspruch nehmen, es wird deshalb zusätzlich der Fortschritt der Prüfung angezeigt.
Ist der Antrag fehlerfrei wird Ihnen die Meldung "Prüfung erfolgreich!" angezeigt und Sie können ihn anschließend mit Klick auf "Antrag senden" (s.u.) absenden.
Ergeben sich noch Hinweise auf Unstimmigkeiten, werden diese als Fehler (rot), Warnungen (gelb) und/oder Infos (grün) ausgegeben.
Mit Klick auf "Hinweis" erhalten Sie zusätzliche Informationen zur ausgegebenen Meldung. Fehler müssen zwingend abgearbeitet werden, da sie das Absenden verhindern. Warnungen sollten soweit als möglich abgearbeitet werden, verhindern aber nicht das Absenden.

Beachten Sie

Eine selbstständige Korrektur ist nach dem Senden nur noch möglich, wenn Sie unter dem Register "Information" den Antrag zurücknehmen. Der Antrag gilt dann als nicht gestellt und muss nach erfolgter Korrektur erneut unter "Prüfen/Senden" geprüft und gesendet werden. Unabhängig davon können Sie Änderungen wie bisher auch in Schriftform melden und vom Sachbearbeiter machen lassen. Nutzen Sie dazu den für Sie vorgesehenen Besprechungstermin.

Um Korrekturen vorzunehmen, klicken Sie unter „Kategorie“ auf die Verlinkung (z.B. „Fehler“) und Sie werden - soweit technisch zuordenbar - direkt an die zu korrigierende Stelle geführt.
Nach der Bearbeitung kehren Sie aus dem entsprechenden Registerblatt – soweit bereits eingerichtet – mit Klick auf „Zurück zum Prüfen“ oder durch direkte Auswahl des Registers in das Register „Prüfen/Senden“ zurück. Auch über den „Zurück“-Button des Browsers (ganz links oben) können Sie zur Datenprüfung zurück gelangen. Rufen Sie dann den nächsten Punkt in der Prüfliste auf. So kann die Liste Stück für Stück abgearbeitet werden, ohne zwischenzeitlich erneut „Prüfen durchführen“ aufzurufen (die bearbeiteten Fehler bleiben auf der Liste stehen).

Durch erneuten Klick auf „Prüfen durchführen“ verschwinden die zwischenzeitlich abgearbeiteten Fehler oder Warnungen automatisch.
Oberhalb der Liste wird angezeigt, wann die letzte Prüfung durchgeführt wurde. Wird das Programm verlassen, ist es beim nächsten Einstieg in MFA-Online notwendig, über das Register „Prüfen/Senden“ die Prüfung erneut anzustoßen.

Ist der Antrag abgesendet und nicht wieder zurückgenommen (s.o.), ist ein Prüfen nur noch eine bestimmte Zeit über das Register „Prüfen/Senden“ (s.u.) möglich.

Antrag absenden

Wurde der Prüfvorgang erfolgreich abgeschlossen, wird die Schaltfläche "Antrag senden" aktiv.
Ist der Antrag völlig frei von Fehlern und Warnungen und haben Sie keine weiteren offenen Fragen, ist der Besprechungstermin nicht unbedingt erforderlich.
Klicken Sie anschließend innerhalb des durch die "rückwärts zählende Uhr" vorgegebenen Zeitraums auf "Antrag senden", wird der Sendevorgang angestoßen. Ansonsten ist der Prüfvorgang noch einmal zu wiederholen (s.o.).
Der Sendevorgang kann je nach Betriebsgröße mehrere Minuten in Anspruch nehmen.

Bestätigungsmeldung/Besprechungstermin

Mit dem „Senden“ haben Sie Ihren Antrag rechtsverbindlich eingereicht. Sie können in diesem Register die Bestätigungsmeldung aufrufen und die Antragsdaten ausdrucken. Speichern Sie sich diese Bestätigungsmeldung und drucken Sie sie im Bedarfsfall aus.
Auf der Bestätigungsmeldung finden Sie neben evtl. noch offenen Warnungen und Hinweisen auch (soweit es sich bei Ihnen um einen bayerischen Antragesteller handelt) Ihren Besprechungstermin sowie einen Hinweis auf die seit 2016 durchzuführende Vorabprüfung Ihres Mehrfachantrags (siehe Klapper "Vorabprüfung").
Sind noch Warnungen vorhanden, sollten diese beim Besprechungstermin, spätestens aber im Rahmen der Vorabprüfung mit dem zuständigen Sachbearbeiter geklärt werden.

Vorabprüfung
Nach dem Absenden des Antrages finden Sie gegen Ende der Antragsphase neben dem Register "Datenprüfung" das Register „Vorabprüfung“.

In diesem Register erhalten Sie Hinweise zum jeweils aktuellen Stand der Datenprüfung. Die Vorabprüfung kann bei eingereichten Anträgen mehrfach durchgeführt werden. Ein Klick auf die Schaltfläche "Ergebnis der Vorabprüfung anzeigen" startet eine neue Prüfberechnung.
Für alle dort noch ausgewiesenen Unstimmigkeiten können Sie kurzzeitig Ihrem AELF notwendige Korrekturen sanktionsfrei mitteilen. Dabei gelten weiterhin alle Regelungen zur Verspätung und Verfristung von Anträgen.
Die Mitteilung ist nur in Schriftform oder über den Reiter "Mitteilung" an das AELF möglich.
Mit Klick auf „Ergebnis der Vorabprüfung anzeigen“ können Sie sich den jeweils aktuellen Stand anzeigen lassen. Außerdem können Sie aus dem Register heraus oder unter dem Menü „Ausdrucke“ laufend ein PDF mit den berechneten
Ergebnissen der Vorabprüfung ausdrucken lassen.

Wichtige Termine im Kalenderjahr Externer Link

Mitteilungen

Nach dem Antragsendtermin können Sie den Mehrfachantrag nicht mehr zurücknehmen. Stellen Sie nach diesem Datum, beispielsweise aufgrund der Vorabprüfung, fest, dass noch etwas geändert werden muss, so können Sie dies jetzt über dieses Register Ihrem AELF mitteilen. Diese Funktion ist für einen begrenzten Zeitraum verfügbar. Ist eine Erfassung nicht mehr möglich, ist das Register mit einem Schloss versehen; Sie können nun erfasste Mitteilungen noch einsehen, jedoch keine neuen mehr erfassen.
Für jede Mitteilung stehen Ihnen 500 Zeichen zur Verfügung. Wählen Sie bitte zunächst aus einer der Kategorien "Mehrfachantrag", "Viehverzeichnis", "Flächen- und Nutzungsnachweis", "KULAP und VNP/EA" oder "Sonstiges" diejenige aus, die am besten zu Ihrem Anliegen passt. Dadurch erleichtern Sie Ihrem Sachbearbeiter die Zuordnung Ihres Anliegens.
Gegebenenfalls können Sie auch ein Feldstück aus Ihrem Flächen- und Nutzungsnachweis auswählen, für das die Mitteilung gelten soll. Eine Mehrfachauswahl von Feldstücken ist nicht möglich. Bitte erfassen Sie im Zweifelsfalle mehrere Mitteilungen oder geben Sie die betreffenden Feldstücke im Mitteilungsfeld an.
Sie können mehrere Mitteilungen zu einer Kategorie oder auch zu verschiedenen Kategorien schicken. Alle eingereichten Mitteilungen werden Ihnen in diesem Reiter auch angezeigt.
Bereits eingereichte Mitteilungen können Sie bearbeiten, aber nicht mehr vollständig löschen. Bitte vergessen Sie nach einer Bearbeitung das Speichern nicht!

Der Sachbearbeiter hat dabei keine Möglichkeit, Ihren Text zu ändern oder eine Mitteilung für Sie zu erstellen.

Hier finden Sie eine ausführlichere Anleitung zum

Erfassen und Bearbeiten einer Mitteilung pdf 1,1 MB

Antragsdaten einsehen und drucken
Unter dem Menüpunkt "Dokumente/Flächen- und tierbezogene Fördermaßnahmen" haben Sie auch nach dem Absenden des Mehrfachantrags jederzeit die Möglichkeit, die Antragsdaten einzusehen, auszudrucken oder extern als PDF zu speichern.

Änderungen an den Daten sind jedoch nicht mehr möglich. Wenden Sie sich bei Bedarf umgehend an Ihr AELF und nutzen Sie Ihren Besprechungstermin.
Wollen Sie Ihre aktuellen Antragsdaten drucken, wählen Sie den Menüpunkt "Dokumente/Flächen- und tierbezogene Fördermaßnahmen" und klicken Sie auf das gewünschte PDF.
Unter Ausdrucke können Sie u.a. auch Feldstückskarten für nachträgliche Flächenänderungen ausdrucken. Dazu nach Klick auf "PDF" in der Zeile "Feldstückskarten" die entsprechenden Feldstücke in der Liste anklicken und die Auswahl mit Klick auf „Feldstückskarten ausdrucken“ bestätigen. Die Auswahl wird dadurch automatisch (trotz voreingestellter Auswahl"Alle Feldstücke") auf die gewählten Feldstücke eingeschränkt.
Um Informationen zu früheren Jahren einschließlich Druckfunktionen zu erhalten, wechseln Sie in das jeweilige Jahr (unter „Betrieb/Jahr“) und wählen Sie im Hauptmenü den Punkt „Dokumente/Flächen- und tierbezogene Fördermaßnahmen“.

Weitergehende Hinweise zu den Druckfunktionen finden Sie in der Rubrik

Ausdrucke