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Planungshilfe Greening

Mit Hilfe des Greeningrechners haben alle Betriebe die Möglichkeit, zu kalkulieren, ob sie von den Greeningauflagen betroffen sind und – wenn ja – ob und wie die durch die Agrarreform vorgegebenen Greeningauflagen eingehalten werden können.

Die Berechnung erfolgt zunächst noch aufgrund von Flächensummen nach Nutzungsart (z.B. Winterweizenfläche gesamt) und nach Art der ökologischen Vorrangflächen (ÖVF), z.B. Gesamtfläche Pufferstreifen oder Gesamtfläche mit stickstoffbindenden Pflanzen. Nähere Hinweise finden Sie jeweils hinter dem "Fragezeichen" .

Beachten Sie

Für diesen Menüpunkt gibt es keine Speichermöglichkeit! Sollten Sie den Menüpunkt verlassen, um sich z.B. unter dem Menüpunkt Feldstückskarte die für ÖVF geeigneten LE’s anzeigen zu lassen, gehen bereits getätigte Eingaben verloren. Halten Sie deshalb alle erforderlichen Daten parat, bevor Sie mit der Erfassung beginnen.

Vorgehensweise

Stellen Sie zunächst alle erforderlichen Angaben zu den Nutzungen und den ökologischen Vorrangflächen per Hand zusammen.

Geben Sie auf der Startseite an, wenn Sie sich im Mehrfachantrag 2015 zum „Kleinerzeuger“ erklärt haben oder wenn Sie einen Ökobetrieb führen.

  • Wenn ja, sind Sie vom Greening befreit und es ist keine weitere Berechnung erforderlich.
  • Wenn nein, werden Sie mit Klick auf „Weiter“ zur Seite „Nutzungen“ weitergeleitet.
Nutzungen erfassen
Da in der jetzigen Version des Greeningrechners noch kein Bezug zur Nutzung einzelner Feldstücke hergestellt werden kann, müssen Sie die Summen vorab „per Hand“ berechnen.


Geben Sie, so wie Sie es aus der Nutzungserfassung bereits kennen, unter „Code, Nutzungsart“ die ersten Zahlen des Nutzungscodes oder die ersten Buchstaben der Nutzung ein, klicken Sie zur Übernahme auf die entsprechende Zeile im sich öffnenden Klappmenü und erfassen Sie anschließend die jeweilige voraussichtliche Flächensumme. Als Hilfestellung werden Ihnen dazu in einer Tabelle oberhalb der Erfassungsfelder die Vorjahres-Nutzungen angezeigt.

Wird die jeweilige Nutzung auch als Greeningfläche herangezogen (Zwischenfrucht, Grasuntersaat, stickstoffbindende Pflanzen), wählen Sie dies zusätzlich im Klappmenü unter „ÖVF-Typ“ mit aus. Das Programm schränkt dabei automatisch auf die für die jeweilige Nutzung möglichen ÖVF-Typen ein.

Wird nur ein Teil der jeweiligen Nutzung auch als Greeningfläche genutzt (z.B. nur 3,00 ha der insgesamt 8,00 ha Winterweizen (NC115) mit Zwischenfrucht), erstellen Sie für diesen Nutzungscode zwei Zeilen: Eine nur mit NC115 und 5,00 ha und eine weitere mit NC115 und ÖVF-Typ Zwischenfrucht (3,00 ha).

Auswahl der möglichen ÖVF bei der Nutzungseingabe

Handelt es sich bei der angegebenen Nutzung um eine dauerhafte ÖVF-Nutzung (NC 054 bis 062) wird der ÖVF-Typ automatisch gesetzt und – wie die sonstigen ÖVF-Typen auch – mit Speichern auf die nächste Erfassungsseite mit übernommen.

Erfassen Sie neben den Ackernutzungen auch alle Dauergrünland- und Dauerkulturflächen, da sonst die Ausnahmetatbestände hinsichtlich Anteil Dauergrünland- und Ackerfutternutzung nicht korrekt berechnet werden können.

Reichen die vorgegebenen Zeilen zur Erfassung der Nutzungen nicht aus, können Sie mit Klick auf "+" zusätzliche Zeilen erstellen. Über die "Mülltonne" können falsch erfasste oder überflüssige Zeilen wieder gelöscht werden.


Sind alle Nutzungen erfasst, klicken Sie auf „Weiter“.

CC-relevate Landschaftselemente (CC-LE) als Ökologische Vorrangflächen erfassen
  • Ergibt die so berechnete Ackerfläche einen Umfang von unter 15,00 ha und/oder profitieren Sie von einem der Ausnahmetatbestände infolge umfangreicher Dauergrünland- und/oder Ackerfutternutzung, erhalten Sie bei Klick auf „Weiter“ bereits das Ergebnis der Planungshilfe mit dem Hinweis, dass die Greeningauflagen erfüllt sind.
  • Wenn nicht, werden Sie auf die Seite „Ökologische Vorrangflächen“ weitergeleitet.

Dort sind die unter „Nutzung“ erfassten ÖVF-Nutzungen bereits automatisch vorgetragen. Eine Erfassung ist hier nicht mehr möglich. Zur Erfassung weiterer ÖVF-Flächen müssen Sie mit Klick auf „Zurück“ zurück zur Nutzungserfassung.

Übersicht der vorgetragenen ÖVF

Als ÖVF vorgesehene Cross-Complinace-relevante Landschaftselemente (CC-LE) sind dagegen hier zu erfassen. In diesem Reiter sehen Sie auch, wie viel Fläche Sie als ÖVF ausweisen müssen, um die Greeninganforderungen zu erfüllen.
Bitte denken Sie auch hier daran, die Flächen je nach Art der CC-LE vorab „per Hand“ zusammenzurechnen. Als Hilfestellung können Sie dazu auf den Menüpunkt „Feldstückskarte“ zurückgreifen. Dort können Sie unter dem Klapper „Aktive Ebene“ aus der Liste der Ebene „LE“ die LE auf Ackerflächen auslesen (siehe auch Kapitel Aktive Ebene).
Die Berechnung der Gewichtung erfolgt automatisiert, so dass Sie nach Abschluss der Erfassung unter „Summe anrechenbare Fläche ÖVF“ die gewichtete Summe sehen.

Eingabe der CC-Landschaftselemente


Haben Sie alle als ÖVF vorgesehenen CC-LE erfasst, klicken Sie auf „Weiter“.

Gesamtergebnis

Das Ergebnis wird Ihnen nun in Form von Registern angezeigt.
Automatisch eingeblendet ist das Gesamtergebnis. Mit Klick auf die jeweils anderen Register („Anbaudiversifizierung“, „Dauergrünlanderhalt“ und ggf. „Ökologische Vorrangflächen“, soweit Sie davon betroffen sind) erhalten Sie die entsprechenden Detailergebnisse.

Darstellung des gesamtergebnisses in Reitern

Zeigt bei allen Registern der Daumen nach oben, werden alle Vorgaben eingehalten.
Sollte eine Greeningauflage nicht erfüllt sein, zeigt der Daumen nach unten. In diesem Fall mit „Zurück“ an den Anfang der Berechnung gehen und entsprechend nachsteuern.

Da ein Speichern der Daten nicht möglich ist, können Sie unter dem Reiter „Gesamtergebnis“ das Ergebnis als „pdf“ ausdrucken.