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AUM - Neuverpflichtung

Das Antragsfenster für die Grundantragstellung bei den flächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen wird 2021 vom 11. Januar bis zum 24. Februar dauern. Diese Antragstellung für eine Neuverpflichtung (OVP) von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUM) wird ausschließlich online möglich sein.

Allgemeiner Aufbau

Im oberen Teil sehen Sie neben Ihrer Betriebsnummer Informationen zum Antrag: Die Laufzeit, den Antragsstatus und ob Sie eine VNP-Verpflichtung abgeschlossen haben.

Informationen zum Antrag und Antragsstatus

Antragsstatus

  • Noch nicht gesendet: Dies ist der Antragsstatus, bevor Sie eine OVP gestellt haben. Auch nach Rückziehen einer OVP ist der Antragsstatus wieder „Noch nicht abgesendet“.
  • VNP gemeldet. Noch nicht abgesendet: Haben Sie vor oder während der KULAP-Antragsstellung bereits neue VNP-Verpflichtungen abgeschlossen, werden diese automatisch durch die uNB übertragen. In diesem Fall ist dies der Eingangsantragsstatus.
  • Ans Amt gesendet: Dies wird angezeigt, sobald die OVP gestellt wurde.

Bitte beachten Sie
Die uNB kann Daten zu einer VNP-Verpflichtungen nur übertragen, solange der Antragsstatus „Noch nicht abgesendet“ ist. Sobald der Status auf „Ans Amt gesendet“ wechselt, kann die uNB keine Daten mehr übertragen. In diesem Fall müssen Sie die OVP zurückziehen und nach erfolgter Übertragung der Daten durch die uNB erneut stellen!

Alle Verpflichtungen (VNP und KULAP) werden technisch bedingt zunächst mit einer Laufzeit von 5 Jahren angelegt und Ihnen so angezeigt, auch wenn nur die VNP-Maßnahmen tatsächlich 5 Jahre laufen werden. Die KULAP-Maßnahmen werden lediglich 2 Jahre laufen und nach Ablauf dieser Zeitspanne automatisch programmseitig abgeschlossen werden.

Der Antrag ist in verschiedene Reiter eingeteilt. Zur besseren Übersicht, in welchem Reiter Sie arbeiten und wo noch Angaben fehlen, sind im Reiterkopf kleine Symbole zu sehen.

Die Symbole im Reiterkopf geben Auskunft über den Bearbeitungsstand

  • Reiter, bei denen bei allen Pflichtfeldern eine Auswahl getroffen wurde, haben einen kleinen Haken.
  • Reiter, in denen mindestens eine Pflichtangabe fehlt, haben ein angekreuztes Kästchen.
  • Bei Reitern, die Sie noch nicht aufgerufen hatten, ist ein kleiner Pfeil nach unten zu sehen.
  • Der Reiter, den Sie aktuell aufgerufen haben, ist dunkelgrün hinterlegt.

Sie können beliebig zwischen den Reitern wechseln. Am sinnvollsten ist jedoch, Sie bearbeiten die Reiter der Reihenfolge nach und wechseln zwischen den Reitern über die „weiter“ Schaltfläche unten rechts oder die „zurück“ Schaltfläche unten links.

Schaltflächen zurück und weiter

Im Folgenden sehen Sie nähere Informationen zu den einzelnen Reitern.

In diesem Reiter werden Ihnen alle KULAP- Maßnahmen angezeigt, die Sie beantragen können. Rufen Sie den Reiter zum ersten Mal auf, sehen Sie eine Warnmeldung, dass Sie Maßnahmen erfassen müssen.

Übersicht der gesamtbetrieblichen Maßnahmen

Die Maßnahmen sind in drei Bereiche eingeteilt:

  • Gesamtbetriebliche und betriebszweigbezogene Maßnahmen
    Hier sind Maßnahmen aufgeführt, die sich auf den gesamten Betrieb oder einen Betriebszweig beziehen.
  • Korridormaßnahmen
  • Einzelflächenmaßnahmen

Bei verschiedenen Maßnahmen müssen Sie weitere Angaben eingeben. Sobald Sie die entsprechende Maßnahme angehakt haben erscheinen die entsprechenden Felder bzw. Hinweise.

  • B10: Angabe, ob Sie Neueinsteiger sind.
  • Alle Korridormaßnahmen (B36, B37, B38, B47, B62): Angabe, welchen Flächenumfang Sie beantragen.
  • B32 - B34: Hinweis, dass Sie bitte in der Skizzenebene noch die Lage des zugehörigen Gewässer- und Erosionsschutzstreifens digitalisieren.
Die Skizzeneben finden Sie in der Feldstückskarte. Klicken Sie dazu auf den Stift unterhalb der Legende und wählen Sie "Skizzen/Entwürfe" aus.
Eine nähere Beschreibung zur Auswahl finden Sie unter

Aufbau der Feldstückskarte mit ihren speziellen Auswahl- und Arbeitsbereichen

Markieren Sie das Kästchen neben allen Maßnahmen, für die Sie eine Neuverpflichtung abschließen möchten und wechseln Sie mit „Weiter“ in den nächsten Reiter. Sobald Sie eine Maßnahme, zu der Sie bereits Einzelflächenmaßnahmen gespeichert haben, löschen, ploppt ein Bestätigungsdialog auf. Bestätigen Sie hier, werden auch die betreffenden Eingaben im Reiter „Einzelflächen“ gelöscht.

Nachdem Sie die Maßnahmen ausgewählt haben, werden Ihnen hier alle Ihre Feldstücke und bereits bestehende KULAP- und VNP-Verpflichtungen angezeigt.
Haben Sie Einzelflächenmaßnahmen ausgewählt oder möchten Sie zu einer ausgewählten gesamtbetrieblichen oder betriebszweigbezogenen Maßnahme einen Sperrcode setzen, geben Sie in diesem Reiter an, bei welchem Feldstück Sie diese Maßnahme beantragen bzw. Sie den Sperrcode setzen möchten.

Klicken Sie dazu beim betreffenden Feldstück auf „Bearbeiten“ in der Spalte Aktion.

Die Bearbeitung eines einzelnen Feldstücks öffnen Sie durch Klick auf "Bearbeiten"

Es öffnet sich die Feldstücksbearbeitung.

Die Einzelflächen-Ansicht bietet verschiedene Informationen und Eingabemöglichkeiten

In diesem Fenster werden Ihnen im oberen Teil die relevanten Informationen zum Feldstück (1) angezeigt sowie alle gesamtbetrieblichen Maßnahmen, die Sie neu beantragt haben oder die bereits laufen (2).
Im mittleren Teil des Fensters sehen Sie die Eingabemaske für die Beantragung. In den Eingabefeldern wählen Sie unter Maßnahme (4) die entsprechende Maßnahme aus der Auswahlliste aus. Klicken Sie dazu auf das Eingabefeld unterhalb von „Maßnahme“. Es werden Ihnen alle Einzelflächen- und Korridormaßnahmen, die Sie im Reiter „Maßnahmen“ ausgewählt haben, aufgelistet. Haben Sie gesamtbetriebliche oder betriebszweigbezogene Maßnahmen ausgewählt, stehen Ihnen in der Auswahlliste auch entsprechende Sperrcodes für Maßnahmen, die zur Neuverpflichtung gehören, zur Auswahl. Sie können die entsprechenden Sperrcodes sowie bei Korridormaßnahmen die betreffenden Flächen auch erst im Mehrfachantrag erfassen bzw. Ihre Angaben aus dieser Antragstellung im Mehrfachantrag nochmals anpassen.
Da die Schlageinteilung erst mit dem Mehrfachantrag 2021 festgelegt wird, erfassen Sie die Einzelflächenmaßnahme bitte immer auf Schlag 1 (3). Nach Eingabe einer Flächengröße mit vier Nachkommastellen (5) speichern Sie Ihre Eingaben durch Klick auf „Speichern“ ab (9). Nach dem Speichern kehren Sie mit „Zurück zur Feldstückskarte“ (10) in die Übersicht des Reiters „Einzelflächen“ zurück.
Über das kleine Plus (7) können Sie eine weitere Erfassungszeile einblenden. Möchten Sie eine bereits gespeicherte Maßnahme wieder löschen, klicken Sie in der betreffenden Zeile auf das Mülltonnensymbol (6). Bitte vergessen Sie nicht, danach erneut zu speichern.
Mit Klick auf „Neu Laden“ (8) können Sie bereits eingegebene Daten wieder verwerfen. Die Maske wird geleert bzw. es wird Ihnen der zuletzt abgespeicherte Stand angezeigt.

Haben Sie VNP-Einzelflächenmaßnahmen auf einem Feldstück abgeschlossen, können Sie keine KULAP- Maßnahme erfassen; die Eingabefelder sind nicht bearbeitbar. Möchten Sie die angezeigte VNP-Maßnahme auf diesem Feldstück nicht beantragen, klicken Sie auf „Alle VNP-Maßnahmen löschen“. Hier müssen Sie nicht erneut speichern.
Haben Sie die VNP-Maßnahmen versehentlich gelöscht, wenden Sie sich bitte erneut an die für die Fläche zuständige uNB.

Bei Einzelflächen mit bestehender VNP-Verpflichtung kann kein KULAP erfasst werden

Zu jedem Feldstück stehen Ihnen im unteren Teil der Einzelflächenansicht weitere Informationen zur Verfügung. Dazu gehört die Übersicht von Nutzungen aus dem Vorjahr und die Übersicht für Maßnahmen mit Verpflichtungsbeginn ab 2015.
Nach Eingabe aller Einzelflächen, wechseln Sie zum nächsten Reiter.

Zu jedem Feldstück werden Informationen, beispielsweise zur Nutzung im Vorjahr, angezeigt

In diesem Reiter müssen Sie zwingend eine Angabe machen, ob die in die AUM einbezogenen Flächen in Gebieten liegen, für die Bewirtschaftungsbeschränkungen gelten. Dazu zählt z. B. wenn eine Fläche für Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen genutzt wird oder ankaufsgefördert ist, in einem Wasserschutzgebiet mit Schutzgebietsvorgaben liegt, oder mit anderen öffentlichen Beihilfen gefördert wird.

Unter Auflagenüberschneidung müssen Sie zwingend ja oder nein auswählen.

Wählen Sie „ja“, erscheinen die entsprechenden Auswahlmöglichkeiten, von denen Sie eine markieren müssen.
Ohne eine Angabe „ja“ oder „nein“ kann der Antrag nicht bewilligt werden!

Dieser Reiter enthält die Verpflichtungen, die Sie mit Abschluss des Vertrages eingehen. Ein Absenden des Antrages ist nur möglich, wenn alle Felder angehakt sind.

Alle Hinweise und Verpflichtungen müssen markiert werden.

In diesem Reiter treffen Sie die Auswahl, welcher Antragsteller Sie sind.

Im Reiter Allgemein müssen Sie angeben, welche Art Antragsteller Sie sind

Die Auswahlmöglichkeiten sind:

  • Landwirt von mindestens 3 ha
  • Landwirt von weniger als 3 ha
  • Inhaber eines in der Weinbaukartei erfassten Weinbaubetriebes
  • Im Auftrag der Alm- und Weidegenossenschaft
  • Sonstiger Landbewirtschafter
  • Landschaftspflegeverband
  • Anerkannter Naturschutzverein
  • Anderer Verband/Verein

In diesem Reiter können Sie Ihre Eingaben nochmals überprüfen. Durch Klick auf das „+“ können Sie jede der fünf Klapper „Maßnahmen“, „Einzelflächen“, „Auflagenüberschneidungen“, „Verpflichtungen und Hinweise“ und „Allgemein“ öffnen und die Angaben, die Sie im jeweiligen Reiter gemacht haben, sehen.
Möchten Sie Ihre Angaben nochmals ändern, kehren Sie in den jeweiligen Reiter zurück. Möchten Sie keine Änderungen mehr vornehmen, können Sie den Antrag durch Klicken auf die blaue Schaltfläche „Antrag stellen“ absenden. Bitte bedenken Sie, dass nach Absenden des Antrags zunächst keine weiteren Änderungen vorgenommen werden können; dafür müssen Sie den Antrag erst zurückziehen (siehe weiter unten).

Durch Klick auf die Klapper sehen Sie Ihre Angaben zusammengefasst auf einen Blick.

Bestätigen Sie den Sendeauftrag im nun aufploppenden Dialog. Durch Klicken auf „Abbrechen“ wird der Sendevorgang abgebrochen.

Senden, Drucken und Zurückziehen

Der erfolgreiche Sendevorgang wird Ihnen durch eine Hinweismeldung bestätigt. Der Antragsstatus ist nun „Ans Amt gesendet“.

Ein erfolgreich gestellter Antrag ändert den Status in "Ans Amt gesendet".

Kann der Antrag aufgrund von fehlerhaften Eingaben nicht gestellt werden, sehen Sie oberhalb der Antragsreiter die entsprechenden roten Fehlermeldungen. Kehren Sie in die Erfassung zurück, korrigieren Sie die Fehler und stellen Sie den Antrag erneut.

Fehlermeldungen verhindern das Antragstellen.

Im Gegensatz zu Fehlermeldungen können Anträge mit Warnmeldungen gestellt werden.

Bestimmte Warnmeldungen erlauben das Antragstellen.

Sobald der Antrag abgesendet ist, können Sie sich die Antragsunterlagen im PDF-Format anzeigen lassen. Drücken Sie dazu die nun erschienene Schaltfläche „Onlineverpflichtung drucken“ und wählen Sie im darauffolgenden Dialog, ob Sie das PDF öffnen oder speichern möchten. Sie können das PDF auch unter dem Menüpunkt „Anträge/Ausdrucke" aufrufen. In der Tabelle unter "Weitere Ausdrucke" finden Sie den "AUM– Antrag für die Onlineverpflichtung“.
Gleichzeitig erscheint im Reiter „Antrag senden“ eine weitere Schaltfläche: „Zurückziehen“.
Durch Klick auf diese Schaltfläche können Sie den Antrag zurückziehen. Wie auch beim Senden müssen Sie Ihre Auswahl im aufploppenden Dialog bestätigen.

Sobald der Antrag gestellt ist, erscheinen die Schaltflächen zum Zurückziehen und Drucken.

Das erfolgreiche Zurückziehen wird Ihnen durch die Hinweismeldung „Sie haben Ihren Antrag erfolgreich zurückgezogen.“ bestätigt. Der Antrag gilt nun als nicht gestellt und ist wieder im Status „Noch nicht abgesendet“. Die Eingaben und Auswahlen, die Sie bereits getroffen haben, bleiben aber erhalten. So können Sie Ihren Antrag abändern und erneut stellen, ohne alle Angaben erneut eingeben zu müssen.

Nach dem Züruckziehen ist der Antragsstatus wieder "noch nicht abgesendet".

Bitte beachten Sie
Nicht gestellte Anträge können weder bewilligt werden noch fließen sie später in die Abrechnungen mit ein!
Sie können den Antrag beliebig oft zurückziehen und bis zum Antragendzeitpunkt jederzeit ändern und neu absenden.
Beachten Sie dabei aber unbedingt, dass nach Bestätigung des Zurückziehens der Antrag als nicht gestellt gilt, auch wenn Sie vorher den Antrag abgesendet hatten!