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Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) erstellen und pflegen


In der Ebene "ÖVF"können Sie ÖVF-Schläge erstellen oder ändern und überflüssig gewordene ÖVF löschen.

Für fachliche Hinweise zur Frage, ob Sie ÖVF nachweisen müssen, steht unter dem Menüpunkt „Betriebsinformation/Greeningrechner“ eine Rechenhilfe zur Verfügung.

Nachfolgend finden Sie eine fachliche Beschreibung aller in Frage kommenden ÖVF-Arten mit den jeweils damit verbundenen Auflagen sowie grundsätzliche Hinweise zur Erstellung von ÖVF.
Fachliche Beschreibung Ökologischer Vorrangflächen/einzuhaltender Auflagen

CC-Landschaftselemente (CC-LE) als Ökologische Vorrangflächen

Als Ökologische Vorrangflächen kommen nur CC-relevante LE auf Ackerflächen in Betracht.
Der Umfang ergibt sich bei CC-LE aus dem Typ (Gewichtungsfaktor) und der Größe der LE.
Weitergehende Hinweise zu den als ÖVF in Frage kommenden CC-LE und deren Anrechenbarkeit finden Sie unter der Rubrik "Landschaftselemente (LE) erfassen und pflegen"

Andere Ökologische Vorrangflächen

  • Kulturpflanzenmischung aus mindestens 2 Arten gemäß Anlage 3 DirektZahlDurchfV; keine Art mit mehr als 60 % Samenanteil in der Mischung. Gräser jedoch insges. max. 60 %.
  • Aussaat der Kulturpflanzenmischung nach Ernte der Vorkultur bis spätestens 01. Oktober.
    Die Zwischenfrucht muss vor Vegetationsende einen ordentlichen Bestand (Bodenbedeckung über 40%) aufweisen!
  • Zwischenfrüchte müssen bis 15. Januar des Folgejahres auf der Fläche belassen werden.
  • Nach der Zwischenfrucht muss im Folgejahr wiederum eine Hauptkultur folgen. Diese Hauptkultur darf nicht die vorherige Zwischenfrucht sein! Die Zwischenfrucht kann jedoch als Begrünung für eine folgende Brache dienen.
  • Zwischenfrüchte müssen bis 15. Februar des Folgejahres auf der Fläche belassen werden. Walzen/Häckseln/Schlegeln ist zulässig.
  • Im Antragsjahr nach Vorkultur: Kein mineralischer N-Dünger, keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, kein Klärschlamm zulässig. Eine Nutzung ist nur als Weide für Schafe oder Ziegen erlaubt.
  • Im Folgejahr ist auch das Beweiden mit Rindern erlaubt. Nach dem 15. Januar ist jegliche Nutzung des Aufwuchses möglich.
  • Mindestgröße für Beihilfefähigkeit: 0,10 ha.
  • Gewichtungsfaktor: 0,3.
Untersaat von Gras/Leguminosen in Hauptkultur (UGL)

zulässige Kultupflanzenmischungen gemäß Anlage 3 DirektZahlDurchfV Externer Link

  • Nur Gräser und/oder Leguminosen zulässig, aber keine Vorgaben zu Arten.
  • Die Untersaat darf im Folgejahr als Hauptkultur genutzt werden, dann aber nicht mehr als ÖVF-UGL anrechenbar.
  • Untersaaten müssen von der Ernte der Hauptkultur bis zum Ablauf des 15. Januar des Folgejahres auf der Fläche belassen werden oder mindestens bis zur Vorbereitung mit unverzüglich folgender Aussaat der nächsten Hauptkultur, wenn diese vor dem 15. Januar ausgesät wird.
  • Begrünungen müssen bis 15. Februar des Folgejahres auf der Fläche belassen werden. Walzen/Häckseln/Schlegeln ist zulässig.
  • Im Antragsjahr bis zur Vorbereitung/Aussaat der nächsten Hauptkultur: Kein mineralischer N-Dünger, keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, kein Klärschlamm zulässig. Eine Nutzung ist nur als Weide für Schafe oder Ziegen erlaubt.
  • Im Folgejahr ist auch das Beweiden mit Rindern erlaubt. Nach dem 15. Januar ist jegliche Nutzung des Aufwuchses möglich.
  • Mindestgröße für Beihilfefähigkeit: 0,10 ha.
  • Gewichtungsfaktor: 0,3.
Stickstoffbindende Pflanzen (NC 210, 220, 230, 240, 292, 330, 421, 422, 423, 430, 486, 487, 488, 635, 802, 852 und 913).

Stickstoffbindende Pflanzen gemäß Anlage 4 DirektZahlDurchfV Externer Link

  • Es dürfen nur stickstoffbindende Pflanzen (auch Mischungen) gemäß Anlage 4 DirektZahlDurchfV angebaut werden. Sofern die stickstoffbindenden Pflanzen vorherrschen, dürfen sie auch in Mischungen mit anderen Pflanzen (NC 250, 485 und 422) angebaut werden
  • Großkörnige Leguminosen müssen sich mindestens vom 15. Mai bis 15. August und kleinkörnige Leguminosen mindestens vom 15. Mai bis 31. August auf der Fläche befinden.
  • Auf stickstoffbindenden Pflanzen als ökologische Vorrangflächen (ÖVF) dürfen im Antragsjahr keine Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden.
  • Nach Beendigung des Anbaus der stickstoffbindenden Pflanzen im Antragsjahr ist der Nachbau einer Winterkultur oder Winterzwischenfrucht erforderlich.
  • Im Antragsjahr zwingender Nachbau einer Winterkultur oder Winterzwischenfrucht nach Ernte der stickstoffbindenden Pflanzen.
  • Diese Winterkultur oder Winterzwischenfrucht muss bis 15. Januar des Folgejahres auf der Fläche belassen werden. Eine Beweidung des Aufwuchses sowie ein Walzen/Häckseln/Schlegeln sind erlaubt. Nach dem 15. Januar ist jegliche Nutzung zulässig.
  • Mindestgröße für Beihilfefähigkeit: 0,10 ha.
  • Gewichtungsfaktor 1,0

Brachliegende Flächen (NC 062)

  • Keine landwirtschaftliche Erzeugung während des gesamten Antragsjahres.
  • Selbstbegrünung oder Begrünung durch gezielte Ansaat. Zulässig sind Maßnahmen zur Schaffung einer Gründecke für Biodiversitätszwecke.
  • Umbruch mit unverzüglich folgender Ansaat zu Pflegezwecken oder zur Erfüllung von AUM ist zulässig, aber nicht vom 01. April bis zum 30. Juni außer zur Neuansaat von AUM-Blühflächen.
  • Keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Antragsjahr zulässig.
  • Keine N-Düngung zulässig aufgrund fachrechtlicher Vorschriften (keine landwirtschaftliche Erzeugung).
  • Ab 01. August ist der Anbau einer Folgekultur für die Ernte des nächsten Jahres mit dem erforderlichen Pflanzenschutz zulässig sowie eine Beweidung durch Schafe und Ziegen.
  • Falls kein Anbau einer Folgekultur: Jährlich mind. 1x Aufwuchs zerkleinern und ganzflächig verteilen; alternativ: Mähen und Abfahren des Mähguts aber keine landwirtschaftliche Verwertung (z. B. Futter, Biogas); auf Antrag ist 2-jähriger Rhythmus aus Natur-/Umweltschutzgründen möglich.
  • Vom 01. April bis zum 30. Juni kein Zerkleinern oder Mähen des Aufwuchses.
  • Mindestgröße für Beihilfefähigkeit: 0,10 ha.
  • Gewichtungsfaktor: 1,0.
Niederwald mit Kurzumtrieb (Kurzumtriebsplantagen - KUP, NC 059)

Für Niederwald mit Kurzumtrieb (KUP) geeignete Arten gemäß Anlage 1 DirektZahlDurchfV Externer Link

  • Kein Mineraldünger und kein Pflanzenschutz zulässig.
  • Nur Kulturen nach Anlage 1 DirektZahlDurchfV. zulässig.
  • Max. Umtriebszeit: 20 Jahre.
  • Mindestgröße für Beihilfefähigkeit: 0,10 ha.
  • Gewichtungsfaktor 0,5.

Aufforstungsflächen gem. Art. 32, Abs. 2, Buchstabe b, Ziffer ii (NC 061)

  • Im Jahr 2008 muss für die Fläche Anspruch auf Gewährung der Betriebsprämie bestanden haben (NC 564).
  • Verpflichtung der Erstaufforstungsförderung muss noch andauern.
  • Mindestgröße für Beihilfefähigkeit: 0,10 ha.
  • Gewichtungsfaktor: 1,0

Beihilfefähige Ackerstreifen an Waldrändern (NC 054)

  • Breite: 1 - 20 m, direkt an Bäume des Waldes angrenzend (kein Feldrain, Waldsaum, Weg usw. darf dazwischen liegen).
  • Selbstbegrünung oder Begrünung durch gezielte Ansaat (insb. Gräser-/Blühmischungen).
  • Umbruch mit unverzüglich folgender Ansaat zu Pflegezwecken oder zur Erfüllung von AUM ist zulässig, aber nicht vom 01. April - 30. Juni außer zur Neuansaat von AUM-Blühflächen.
  • Keine landwirtschaftliche Erzeugung, aber Schnittnutzung (auch z. B. für Futter) und Beweidung erlaubt, sofern vom angrenzenden Ackerland unterscheidbar.
  • Keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Antragsjahr zulässig.
  • Keine N-Düngung zulässig aufgrund fachrechtlicher Vorschriften (keine landwirtschaftliche Erzeugung).
  • Ab 01. August ist der Anbau einer Folgekultur für die Ernte des nächsten Jahres mit dem erforderlichen Pflanzenschutz und der erforderlichen Düngung zulässig
  • Falls keine Schnittnutzung, Beweidung, Folgekultur:
    Jährlich mind. 1x Aufwuchs zerkleinern und ganzflächig verteilen; auf Antrag ist 2-jähriger Rhythmus aus Natur-/Umweltschutzgründen möglich.
  • Vom 01. April bis zum 30. Juni kein Zerkleinern oder Mähen des Aufwuchses.
  • Gewichtungsfaktor 1,5.

Pufferstreifen und Feldrand auf Ackerland (NC56)

  • Gesamtbreite: 1 - 20 m, gemessen ab Böschungsoberkante des Gewässers. Entlang von Wasserläufen wird Ufervegetation (Verfügungsgewalt erforderlich) bis zur Maximalbreite von 20 m in die Berechnung der ÖVF einbezogen. Die Gesamtbreite des Pufferstreifens/Feldrands, einschließlich Ufervegetation, darf aber 20 m nicht überschreiten.
  • Selbstbegrünung oder Begrünung durch gezielte Ansaat. Zulässig sind Maßnahmen zur Schaffung einer Gründecke für Biodiversitätszwecke.
  • Pufferstreifen und Feldränder sind am Rande eines Schlags gelegen, sie können aber auch einen Ackerschlag aufteilen.
  • Umbruch mit unverzüglich folgender Ansaat zu Pflegezwecken oder zur Erfüllung von AUM ist zulässig, aber nicht vom 01. April bis zum 30. Juni außer zur Neuansaat von AUM-Blühflächen.
  • Pufferstreifen können auch Dauergrünland sein (siehe "Pufferstreifen und Feldrand auf Dauergrünland") , wenn der DG-Pufferstreifen und Feldrand unmittelbar an die Ackerfläche angrenzt oder an eine ÖVF angrenzt, die unmittelbar an die Ackerfläche des Betriebs angrenzt.
  • Keine landwirtschaftliche Erzeugung, aber Schnittnutzung (auch z. B. für Futter) und Beweidung erlaubt, sofern vom angrenzenden Ackerland unterscheidbar.
  • Keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Antragsjahr zulässig.
  • Keine N-Düngung zulässig aufgrund fachrechtlicher Vorschriften (keine landw. Erzeugung).
  • Ab 01. August ist der Anbau einer Folgekultur für die Ernte des nächsten Jahres mit dem erforderlichen Pflanzenschutz und der erforderlichen Düngung zulässig.
  • Falls keine Schnittnutzung, Beweidung, Folgekultur:
    Jährlich mind. 1x Aufwuchs zerkleinern und ganzflächig verteilen; auf Antrag ist 2-jähriger Rhythmus aus Natur-/Umweltschutzgründen möglich.
  • Vom 01. April bis zum 30. Juni kein Zerkleinern oder Mähen des Aufwuchses.
  • Gewichtungsfaktor 1,5.
Pufferstreifen auf Ackerland (NC 056)

Schema der möglichen Lage eines Pufferstreifens auf Ackerland

Pufferstreifen und Feldrand auf Dauergrünland (NC57)

  • Pufferstreifen können auch Dauergrünland sein, wenn der DG-Pufferstreifen und Feldrand unmittelbar an die Ackerfläche angrenzt oder an eine ÖVF angrenzt, die unmittelbar an die Ackerfläche des Betriebs angrenzt.
  • Gesamtbreite: 1 - 20 m, gemessen ab Böschungsoberkante des Gewässers. Entlang von Wasserläufen wird Ufervegetation (Verfügungsgewalt erforderlich) bis zur Maximalbreite von 20 m in die Berechnung der ÖVF einbezogen. Die Gesamtbreite des Pufferstreifens/Feldrands, einschließlich Ufervegetation, darf aber 20 m nicht überschreiten.
  • Selbstbegrünung oder Begrünung durch gezielte Ansaat. Zulässig sind Maßnahmen zur Schaffung einer Gründecke für Biodiversitätszwecke.
  • Pufferstreifen und Feldränder sind am Rande eines Schlags gelegen, sie können aber auch einen Ackerschlag aufteilen.
  • Umbruch mit unverzüglich folgender Ansaat zu Pflegezwecken oder zur Erfüllung von AUM ist zulässig, aber nicht vom 01. April bis zum 30. Juni außer zur Neuansaat von AUM-Blühflächen.
  • Keine landwirtschaftliche Erzeugung, aber Schnittnutzung (auch z. B. für Futter) und Beweidung erlaubt, sofern vom angrenzenden Ackerland unterscheidbar.
  • Keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Antragsjahr zulässig.
  • Keine N-Düngung zulässig aufgrund fachrechtlicher Vorschriften (keine landw. Erzeugung).
  • Ab 01. August ist der Anbau einer Folgekultur für die Ernte des nächsten Jahres mit dem erforderlichen Pflanzenschutz und der erforderlichen Düngung zulässig.
  • Falls keine Schnittnutzung, Beweidung, Folgekultur:
    Jährlich mind. 1x Aufwuchs zerkleinern und ganzflächig verteilen; auf Antrag ist 2-jähriger Rhythmus aus Natur-/Umweltschutzgründen möglich.
  • Vom 01.April bis zum 30. Juni kein Zerkleinern oder Mähen des Aufwuchses.
  • Gewichtungsfaktor 1,5.
Pufferstreifen auf Dauergrünland (NC 057)

Schema der möglichen Lage eines Pufferstreifens Dauergrünland als Nutzungsschlag auf Ackerland

* Liegt der Pufferstreifen DG bisher auf einem separaten Feldstück, ist vorher eine Zusammenlegung mit dem unmittelbar angrenzenden Ackerfeldstück vorzunehmen. Bitte in diesem Fall an das zuständige AELF wenden.

Ufervegetation

  • Breite: 1 - 20 m. Entlang von Wasserläufen können sie auch Ufervegetationsstreifen mit einer Breite von bis zu 10 m umfassen.
  • Längsseiten müssen parallel zum Rand eines Wasserlaufs oder eines anderen Gewässers verlaufen.
  • Selbstbegrünung oder Begrünung durch gezielte Ansaat
  • Umbruch mit unverzüglich folgender Ansaat zu Pflegezwecken oder zur Erfüllung von AUM ist zulässig, aber nicht vom 01. April bis zum 30. Juni.
  • Pufferstreifen können auch Dauergrünland sein, sofern dieses vom angrenzenden Ackerland abgegrenzt sind.
  • Keine landwirtschaftliche Erzeugung, aber Schnittnutzung und Beweidung erlaubt, sofern vom angrenzenden Ackerland unterscheidbar.
  • Kein chemischer Pflanzenschutz zulässig.
  • Ab 01. August ist der Anbau einer Folgekultur für die Ernte des nächsten Jahres mit dem erforderlichen Pflanzenschutz zulässig.
  • Vom 01. April bis zum 30. Juni kein Zerkleinern oder Mähen des Aufwuchses.
  • Bewertungsfaktor: 1,5
Ufervegetation des Puffers (NC 055)

Schema der möglichen Lage eines Ufervegeationsstreifens angrenzend an einen Pufferstreifen auf Ackerland

Miscanthus (Chinaschilf - NC 063)

  • Beschränkungen einer mineralischen Düngung und/oder Anwendung von Pflanzenschutzmitteln kommen frühestens ab 2019 zur Anwendung.
  • Bewertungsfaktor: 0,7

Durchwachsende Silphie (NC 064)

  • Beschränkungen einer mineralischen Düngung und/oder Anwendung von Pflanzenschutzmitteln kommen frühestens ab 2019 zur Anwendung.
  • Bewertungsfaktor: 0,7
Brache mit Honigpflanzen - einjährig (NC 065)

Zulässige Arten für Honigbrache gemäß Anlage 5 DirektZahlDurchfV Externer Link

  • Keine landwirtschaftliche Erzeugung während des gesamten Antragsjahrs.
  • Ab 01. Oktober ist allerdings der Anbau einer Winterkultur für die Ernte des nächsten Jahres mit dem erforderlichen Pflanzenschutz zulässig sowie eine Beweidung durch Schafe und Ziegen.
  • Aussaat einer Mischung von mindestens zehn der in Anlage 5 Gruppe A aufgeführten Arten im Antragsjahr bis spätestens 31. Mai, die zusätzlich um in Anlage 5 Gruppe B aufgeführte Arten ergänzt sein kann.

  • Keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Antragsjahr zulässig.
  • Keine N-Düngung zulässig aufgrund fachrechtlicher Vorschriften (keine landwirtschaftliche Erzeugung).
  • Mindestgröße für Beihilfefähigkeit: 0,10 ha.
  • Bewertungsfaktor: 1,5
Brache mit Honigpflanzen - mehrjährig (NC 066)

Zulässige Arten für Honigbrache gemäß Anlage 5 DirektZahlDurchfV Externer Link

  • Keine landwirtschaftliche Erzeugung während des gesamten Antragsjahrs.
  • Ab 01. Oktober ist allerdings der Anbau einer Winterkultur für die Ernte des nächsten Jahres mit dem erforderlichen Pflanzenschutz zulässig sowie eine Beweidung durch Schafe und Ziegen.
  • Aussaat einer Mischung von mindestens fünf Arten der in Anlage 5 Gruppe A und mindestens 15 Arten der in Anlage 5 Gruppe B im Antragsjahr bis spätestens 31. Mai.
  • Die Fläche kann maximal drei aufeinanderfolgende Jahre als ÖVF dieses Typs beantragt werden.
  • Keine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Antragsjahr zulässig.
  • Keine N-Düngung zulässig aufgrund fachrechtlicher Vorschriften (keine landwirtschaftliche Erzeugung).
  • Mindestgröße für Beihilfefähigkeit: 0,10 ha.
  • Bewertungsfaktor: 1,5
Grundsätzliche Hinweise zur Erstellung der Ökologischen Vorrangflächen
Zur Vorbereitung der Antragstellung Mehrfachantrag 2019 können Sie voraussichtlich ab Spätherbst 2018 wieder vorab alle potentiellen ÖVF im iBALIS erstellen. Einmal erstellte ÖVF bleiben grundsätzlich erhalten und können im Folgejahr erneut genutzt werden. Ein automatisches Löschung erfolgt nur, wenn das ÖVF im Vorjahr schon erstellt war, aber nicht beantragt wurde.
Die Erstellung erfolgt, soweit es sich dabei um keine CC-LE handelt, unter dem Menüpunkt „Feldstückskarte“ in der Ebene „ÖVF“.
Eine ausführliche Beschreibung zur Erfassung und Pflege von CC-LE als ÖVF finden Sie unter dem Klapper "Grundsätzliche Hinweise zur Erfassung der LE“ in der Rubrik

Landschaftselemente (LE) erfassen und pflegen.

Die Erstellung vorab bietet folgende Vorteile:

  • Mindest- und Maximalbreiten und -größen werden direkt plausibilisiert. Eine fehlerhafte Zuordnung wird so bereits bei der Erstellung ausgeschlossen.
  • Die erstellten ÖVF können anschließend in die Nutzungserfassung kopiert werden (siehe Rubrik "Nutzungsschläge erstellen und pflegen", Klapper "Nutzungsschläge aus anderen Ebenen kopieren").
  • Einmal erstellte ÖVF bleiben über Jahre hinweg solange erhalten, bis sie in einem Folgejahr nicht mehr beantragt werden.
Die Beantragung als ÖVF erfolgt dann im Menü "Anträge/MFA-Online", Reiter "Flächen- und Nutzungsnachweis" beim betroffenen Feldstück.

Bei der Beantragung auf Teilflächen gelten folgende Grundsätze:

  • Für jede ÖFV-Fläche ist ein separater Schlag (Polygon) zu erstellen (sinnvollerweise vorab in der Ebene ÖVF, siehe auch "Vorteile").
  • Wird eine Kultur (NC) nur teilweise als ÖVF beantragt, sind für diese Kultur zwei Nutzungsschläge zu erstellen (z. B. Erbsen NC 210 auf dem Feldstück gesamt 1,0 ha, davon 0,5 ha als ÖVF = 2 Nutzungsschläge mit Erbsen). Das gilt auch für den Fall, dass nur eine Teilfläche der Hauptkultur für den Anbau einer Zwischenfrucht/Grasuntersaat als ÖVF beantragt wird (z. B. Winterweizen NC 115 auf 2,5 ha, aber anschließend nur auf 1,1 ha Zwischenfrucht = 2 Schläge Winterweizen).
  • Ufervegetation (NC 055) ist separat ohne Schlag anzugeben. Dazu muss zuvor ein ÖVF-Polygon „Ufervegetation“ erstellt werden (siehe oben, Klapper "Fachliche Beschreibung Ökologischer Vorrangflächen/einzuhaltende Auflagen").

Ökologische Vorrangflächen erstellen, ändern oder löschen

Bisher noch nicht erstellte ÖVF sollten - soweit es sich nicht um die ÖVF-Nutzungen "Zwischenfrucht/Grasuntersaat" und "Stickstoffbindende Pflanzen" handelt - vorrangig in der Ebene "ÖVF" erstellt werden (siehe oben, "Grundsätzliche Hinweise..."). Denn nur so erhalten Sie eine sofortige Rückmeldung vom Programm, wenn Auflagen zu den Mindest- oder Maximalbreiten und -größen nicht eingehalten werden. Bei einer Erstellung in der aktiven Ebene "Nutzung" erfolgt die Plausibilisierung dagegen erst mit der abschließenden Nutzungserfassung.

In der Ebene "ÖVF" können auch bereits erstellte ÖVF in der Größe angepasst und - soweit nicht mehr benötigt - wieder gelöscht werden.

Ergänzend zu den weitergehenden Hinweisen finden Sie nachfolgend ein Hilfevideo:

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Ökologische Vorrangflächen neu erstellen

Vorauswahl treffen

Um eine neue Ökologische Vorrangfläche erstellen zu können, müssen Sie zunächst das betroffene Feldstück auswählen.
Die Auswahl kann durch Klick auf das Feldstück in der Karte, über die Liste „Feldstücke des Betriebs“ oder direkt aus der Tabelle neben dem Layer "ÖVF" unter "Legende" erfolgen.

Ist das Feldstück ausgewählt, wechseln Sie unter "Legende " mit Klick auf den Layer "ÖVF" in die Ebene ÖVF. Ist die Ebene aktiviert, ist der Layer grün hinterlegt.

In der Funktionsleiste werden Ihnen gleichzeitg die Funktionen

  • ÖVF aus anderen Ebenen kopieren
  • Pufferstreifen für ÖVF erstellen
  • ÖVF erstellen
angeboten.
Sind auf dem Feldstück bereits Ökologische Vorrangflächen erfasst, werden zusätzlich die Funktionen "ÖVF ändern" und "ÖVF löschen" bereitgestellt.

Sie haben nun die Wahlmöglichkeit, eine Ökologische Vorrangfläche

  • aus einer anderen Ebene zu kopieren (sollte vorrangig genutzt werden),
  • mit Unterstützung des „Pufferwerkzeuges“ zu erstellen (wenn ein Kopieren aus anderen Ebenen nicht möglich ist) oder
  • „freihändig“ zu erfassen (wenn es sich bei der ÖVF um keinen gleichmäßigen Pufferstreifen handelt).

ÖVF-Schläge aus anderen Ebenen kopieren

Wahlmöglichkeiten beim Kopieren von Ökologischen Vorrangflächen aus anderen Ebenen
Diese Möglichkeit bietet sich immer dann an, wenn in einer anderen Ebene bereits ein Schlag erstellt ist, der in Größe und Form dem neuen ÖVF-Schlag entspricht.
Wurde z.B. im Vorjahr oder im aktuellen Jahr ein Nutzungsschlag erstellt, der mit einer ÖVF-Nutzung belegt war bzw. ist, kann dieser ebenso in die ÖVF-Ebene kopiert werden wie umgekehrt.
Kopiert werden können aber auch (soweit vorhanden) VOK-Schläge des Vorjahres (Schläge, die aufgrund einer Vor-Ort-Kontrolle angepasst wurden) oder AUM-Schläge (Schläge die durch den Sachbearbeiter bei einzelflächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen auf Teilflächen oder zu Erfassung von AUM-Sperrflächen erfasst wurden).
Das Programm schränkt dabei im Klappmenü (siehe Beispiel) automatisch auf die verfügbaren Möglichkeiten ein.

ÖVF-Schläge mit einheitlicher Breite mit Hilfe des „Pufferwerkzeuges“ erstellen

Die Verwendung des Pufferwerkzeugs bietet sich immer dort an, wo am Feldstücksrand entlang ein Streifen (Puffer) mit einheitlicher Breite erstellt werden soll. Dazu

  • auf „Pufferstreifen für Ökologische Vorrangfläche erstellen“ klicken und im Erfassungsfenster aus dem Klappmenü auswählen, welche Art von ÖVF Sie erstellen wollen. Eine ausführliche Beschreibung aller Arten von ÖVF finden Sie auf dieser Hilfeseite unter dem Klapper "Fachliche Beschreibung Ökologischer Vorrangflächen/einzuhaltende Auflagen".
  • im Fenster zusätzlich die Breite des Streifens angeben. Dazu die voreingestellten 10,00 m (soweit abweichend) einfach mit der Rück- oder Entf-Taste löschen und durch Ihren Wert ersetzen.
  • mit dem Mauszeiger – an den jetzt ein weiß umrandeter Punkt „angehängt“ ist – knapp außerhalb der Feldstücksgrenze dort einen Punkt setzen, ab dem der „Pufferstreifen“ beginnen soll und diesen mit Klick auf die linke Maustaste bestätigen. Anschließend einen weiteren Punkt dort setzen, wo der Pufferstreifen enden soll. Gehen Sie dabei im Uhrzeigersinn vor!

Vorgehensweise beim Erstellen von Pufferstreifen

Beachten Sie
Da die neuen Stützpunkte immer exakt im rechten Winkel zum jeweiligen Stützpunkt auf der Feldstücksgrenze gebildet werden, kommt es an den Endpunkten (wie im obigen Beispiel dargestellt) bei einem Winkel über 90° zu „nicht belegten Ecken“. In diesen Fällen einfach durch Ziehen der Endstützpunkte die Ecken korrigieren. Dazu den Mauszeiger auf den Stützpunkt legen und mit gedrückter linker Maustaste in die gewünschte Richtung ziehen. Wird dabei über die Feldstücksgrenze hinausgezogen, wird automatisch an der Feldstücksgrenze abgeschnitten.

Anschließend das Ergebnis mit Klick auf Speichern im Fenster bestätigen.

ÖVF-Schläge „frei“ erstellen

Diese Möglichkeit sollten Sie nur wählen, wenn keine der beiden vorgenannten Möglichkeiten zielführend ist. Dazu

  • auf „Ökologische Vorrangfläche erstellen“ klicken und im Erfassungsfenster aus dem Klappmenü auswählen, welche Art von ÖVF Sie erstellen wollen. Eine ausführliche Beschreibung aller Arten von ÖVF finden Sie auf dieser Hilfeseite unter dem Klapper "Fachliche Beschreibung Ökologischer Vorrangflächen/einzuhaltende Auflagen".
  • mit dem Mauszeiger – an den jetzt ein weiß umrandeter Punkt „angehängt“ ist – in der Karte einen Startpunkt auswählen und diesen mit Klick auf die linke Maustaste bestätigen. Die betroffene Fläche mit weiteren Klicks der linken Maustaste eingrenzen und das Verfahren mit Doppelklick der linken Maustaste abschließen. Liegt die ÖVF an einer Außengrenze des Feldstücks, dürfen Sie Punkte auch außerhalb der Feldstücksgrenzen setzen. Das Programm schneidet dann automatisch an den Feldstücksgrenzen ab:

Vorgehensweise bei der freien Erstellung von Ökologischen Vorrangflächen an der Feldstücksgrenze

  • im Fenster unter der Pinnnadel gegebenenfalls einen ergänzenden Hinweis für Ihren Sachbearbeiter am AELF erfassen und das Ergebnis speichern.

Besonderheit: „Ufervegetation des Puffers“

Im Gegensatz zu allen anderen ÖVF liegt die ÖVF „Ufervegetation des Puffers“ außerhalb der Feldstücksgrenzen (siehe auch Klapper "Fachliche Beschreibung Ökologischer Vorrangflächen/einzuhaltende Auflagen" sowie "Grundsätzliche Hinweise zur Erstellung Ökologischer Vorrangflächen" auf dieser Hilfeseite).
Deshalb kann bei Anwahl dieses ÖVF über die Feldstücksgrenze hinaus digitalisiert werden. Wird in das Feldstück hinein digitalisiert, wird an den Außengrenzen abgeschnitten.
Bevor ein ÖVF „Ufervegetation des Puffers“ erfasst werden kann, muss ein parallel dazu innerhalb des Feldstücks anliegender „Pufferstreifen Ackerland“ oder „Pufferstreifen Dauergrünland“ erfasst werden.

Nachfolgend finden Sie zu diesem Thema auch ein Hilfevideo:

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Plausibilisierung

Achten Sie in jedem Fall genau darauf, dass – soweit vorgegeben – Mindestbreiten bzw. –größen an keiner Stelle unterschritten und Maximalbreiten bzw. –größen an keiner Stelle überschritten werden!
Wird bei beihilfefähigen Ackerstreifen an Waldrändern (NC 054) sowie Pufferstreifen und Feldrändern (NC 056, 057) die jeweilige Höchstbreite überschritten, kann die betreffende Fläche nicht mehr als das beantragte ÖVF-Streifenelement, sondern ggf. nur mehr als ÖVF-Brache (NC 062) mit geringerem Gewichtungsfaktor (1,0) angerechnet werden, soweit hierfür die Auflagen (v.a. keine landwirtschaftliche Erzeugung) erfüllt sind.
Ausführliche Hinweise zu den Mindest-und Maximalbreiten sowie –größen finden Sie auf dieser Hilfeseite unter dem Klapper "Fachliche Beschreibung Ökologischer Vorrangflächen/einzuhaltende Auflagen".
Zur technischen Unterstützung werden bei Unterschreitung der Mindest- und Überschreitung der Maximalbreiten vor dem Speichern entsprechende Warnhinweise ausgegeben. Wird die Mindestbreite unterschritten, ist ein Speichern ohne vorherige Korrektur nicht möglich, Überschreitungen der Maximalbreiten können zwar grundsätzlich gespeichert werden, sollten aber nach Möglichkeit nicht erst im Rahmen der Antragstellung Mehrfachantrag korrigiert werden. Das Ergebnis muss in jedem Fall den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen!
Bei Unterschreiten der Mindestgröße bzw. Überschreiten der Maximalgröße wird vom Programm eine Fehlermeldung augegeben. Ein Speichern ist in diesen Fällen gar nicht erst möglich.
Ökologische Vorrangflächen ändern
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Eine fehlerhafte oder ungenaue Abgrenzung der ÖVF-Schläge sowie falsche Angaben zur ÖVF-Art sind zwingend zu berichtigen.

  • Öffnen Sie dazu die Tabelle neben dem Layer "ÖVF" unter „Legende" und wählen Sie die betroffene ÖVF durch Klick auf die laufende Nummer aus. Es öffnet sich ein Erfassungsfenster und das betroffene Feldstück wird orange und die betroffene ÖVF hellblau umrandet dargestellt.
  • Klicken Sie in der Funktionsleiste auf „Ökologische Vorrangfläche ändern“.
  • Wollen Sie die ÖVF-Art ändern, wählen Sie aus dem Klappmenü im Erfassungsfenster die gewünschte ÖVF-Art aus.
    Ausführliche Hinweise zu den ÖVF-Arten finden Sie auf dieser Hilfeseite unter dem Klapper "Fachliche Beschreibung Ökologischer Vorrangflächen/einzuhaltende Auflagen".
  • Wollen Sie den ÖVF-Schlag anpassen, nehmen Sie durch Verschieben der entsprechenden „Stützpunkte“ Ihre Änderungen vor. Setzen Sie dazu den Mauszeiger auf den betroffenen Stützpunkt und ziehen Sie ihn mit gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Stelle. Sind zusätzliche Stützpunkte erforderlich, nähern Sie sich der Grenzlinie der ÖVF an der entsprechenden Stelle an. Bei ausreichender Annäherung entsteht ein neuer Stützpunkt, den Sie mit der Maus noch beliebig auf der Linie verschieben können. Haben Sie den Punkt exakt ausgerichtet, ziehen Sie ihn mit gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Stelle.
    Liegt die ÖVF am Rand des Feldstücks können Sie zur Vermeidung von Leerstellen - wie auf dieser Hilfeseite unter dem Klapper „Ökologische Vorrangflächen neu erstellen" beschrieben - auch über die Feldstücksgrenzen hinausgehen. Das Programm schneidet automatisch an den Grenzen ab.
    Überflüssige Stützpunkte können Sie löschen, indem Sie den Mauszeiger auf den Stützpunkt setzen und die linke Maustaste drücken.
  • Erfassen Sie abschließend unter der Pinnnadel einen ergänzenden Hinweis für Ihren Sachbearbeiter am AELF und speichern Sie das Ergebnis.
Ökologische Vorrangflächen löschen

Ökologische Vorrangflächen bleiben - soweit in der aktiven Ebene ÖVF erstellt - jahresübergreifend erhalten und stehen so auch im Folgejahr wieder zum Kopieren zur Verfügung . Werden diese nicht mehr benötigt (z.B. weil nicht mehr auf diesem Feldstück geplant), können Sie sie problemlos wieder löschen.

  • Öffnen Sie dazu die Tabelle neben dem Layer "ÖVF" unter „Legende“ und wählen Sie die betroffene ÖVF durch Klick auf die laufende Nummer aus. Das betroffene Feldstück wird orange und die betroffene ÖVF hellblau umrandet dargestellt.
  • Klicken Sie in der Funktionsleiste auf „Ökologische Vorrangfläche löschen“ und bestätigen Sie dies mit Klick auf „Löschen“ im Erfassungsfenster.